Kein Frust bei Frost

ASP-Tipps für weniger Probleme bei der Biotonnen-Leerung

Jeden Winter das gleiche Dilemma: nach einem scharfen Nachtfrost gefrieren die Bioabfälle in der grünen Tonnen und gehen mit dem Müllgefäß eine innige Verbindung ein. Trotz verstärkter Bemühungen der Müllwerker können dann manche Tonnen nicht oder nur unvollständig geleert werden. Um dieses Ärgernis zu vermeiden, gibt deshalb die Abfallberatung des ASP noch einmal Tipps zum Umgang mit der Biotonne in der kalten Jahreszeit. Auch im Winter ist darauf zu achten, dass die Bioabfälle nicht zu viel Feuchtigkeit enthalten, denn das ist die Ursache, wenn die Abfälle am Boden oder an den Wänden der Tonnen festfrieren. Bevor die Tonne gefüllt wird, sollte etwas grobes, trockenes Material, wie Zeitungspapier, Pappe oder Strauchschnitt, den Boden bedecken. Feuchte Bioabfälle, zum Beispiel Speisereste, sollten immer in Zeitungspapier gewickelt werden, damit die Feuchtigkeit aufgesaugt werden kann. Besonders nasses Laub, das in die Biotonne gepresst wurde, kann beim Leeren Schwierigkeiten bereiten. Damit die Entsorgung reibungslos funktioniert, empfiehlt Mechthild Hopmeier, Abfallberaterin des ASP: "Nach einem Nachtfrost ist es sinnvoll, mit Hilfe eines Spatens den fest gefrorenen Inhalt von den Wänden der Biotonne zu lösen. Dann fallen die Abfälle in der Regel vollständig heraus, sobald die Tonne gekippt wird." Weitere Informationen und Hilfe bei Schwierigkeiten gibt es beim ASP unter Tel.-Nr. 05251/88-1700.