Berufliche Bildung ist Schwerpunkt

Ab 11. Januar neues Programm der Paderborner Volkshochschule

Das neue Programm der Paderborner Volkshochschule wird am Montag, 11. Januar, erscheinen. Es ist in der Geschäftsstelle der Volkshochschule, Kamp 43, bei den Verwaltungsnebenstellen in Schloß Neuhaus und Elsen, beim Einwohneramt am Marienplatz sowie in den Zweigstellen Altenbeken, Bad Lippspringe, Borchen und Lichtenau erhältlich. Außerdem hält die Volkshochschule das Programm bereits am Samstag, 9. Januar, von 10 bis 12 Uhr am Info-Stand auf dem Rathausplatz für die Bürgerinnen und Bürger bereit und berät dort auch Interessierte bei der Auswahl des passenden Kurses. Anmeldungen in der VHS-Geschäftsstelle sind ab Montag, 11. Januar, 8 Uhr oder über das Internet unter der Adresse "www.vhs-paderborn.de" möglich. Thematischer Schwerpunkt der Volkshochschule Paderborn ist im Studienjahr 2010 die berufliche Bildung. Die Volkshochschule bietet ein breites Spektrum an qualifizierten Weiterbildungen in den Bereichen EDV, Sprachen, kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen, soziale Kompetenz sowie gesundheitliche Prävention. Schüler und Schülerinnen am Übergang von der Schule in den Beruf können sich bei der VHS mit dem „Kompetenzcheck“ ein aussagefähiges individuelles Kompetenzprofil für zukünftige Bewerbungsverfahren erstellen lassen. Gerne berät die Volkshochschule auch Firmen im Hinblick auf Fortbildungen und entwickelt mit ihnen maßgeschneiderte, bedarfsgerechte Schulungen für ihr Unternehmen. Darüber hinaus ist die VHS akkreditierte Bildungsberatungsstelle und berechtigt zur Vergabe verschiedener finanzieller Förderinstrumente, wie etwa dem „Bildungsscheck NRW“ und der „Bildungsprämie des Bundes“. Mit beiden Förderinstrumenten können Weiterbildungen von Beschäftigten bezuschusst werden. Die Jahresauftaktveranstaltung der Volkshochschule am 4. Februar um 19 Uhr im großen Saal des Paderborner Rathauses beschäftigt sich mit dem Thema "Lernen aus neurobiologischer Sicht". In seinem Vortrag „Wie lernt das Gehirn?“ präsentiert Prof. Dr. Heinz Schirp von der Universität Bielefeld Ergebnisse aus der Neurobiologie, Kognitions- und Lernwissenschaft, die die Arbeitsweise und Leistungen des Gehirns veranschaulichen. Wie lernt das Gehirn? Wie verarbeitet es Erfahrungen? Wie behält, vergisst oder erinnert es und welche Rolle spielen Emotionen beim Lernen?“ „Machen Sie, dass Sie weiterkommen“, ist der Slogan, mit dem die Landesregierung für ihr Förderinstrument zur Erhöhung der Bildungsbereitschaft, den „Bildungscheck NRW“, wirbt. Lernen hört heute nach Schule, Ausbildung oder Studium nicht auf, denn Lernen ist das wesentliche Werkzeug zum Erlangen von Bildung und damit für die Gestaltung individueller Lebens- und Arbeitschancen. Der alte Grundsatz: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" trifft nicht mehr zu. Bildung ist aber nicht nur der entscheidende Faktor für die Perspektiven des Einzelnen, sondern auch für den Erfolg der Wirtschaft und die Zukunft der Gesellschaft. Die Globalisierung und die Wissensgesellschaft stellen die Menschen vor große Herausforderungen, die durch den demographischen Wandel noch verstärkt werden: Wissen sowie die Fähigkeit, das erworbene Wissen anzuwenden, müssen ständig angepasst und ergänzt werden. Dieser Herausforderung zu begegnen, gehört zu den vorrangigen bildungspolitischen Aufgaben. Auch die Volkshochschulen haben sich dem Prinzip des „Lebenslangen Lernens“ verpflichtet und möchten Menschen dabei unterstützen, Bildungschancen zu nutzen und ihre Bildungsbiographie bewusst zu gestalten und fortzuschreiben. Über den Themenschwerpunkt „Berufliche Bildung“ hinaus hat die Volkshochschule etwa 900 weitere Veranstaltungen zusammengestellt, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln interessante, wissenswerte und unterhaltsame Themen behandeln.