Dienstleister im Hintergrund

Johannes Leßmann hat sich mit Leib und Seele dem Vermessungswesen verschrieben

Wenn andere bei Mathe abwinkten, ging’s für ihn erst richtig los. Und auch die Naturwissenschaften waren die Stärke von Johannes Leßmann. Als dann beim Eigenheimbau seines Bruders das neue Haus eingemessen wurde, begeisterten ihn die Männer mit den Messstäben und Geräten so sehr, dass er unbedingt ins Vermessungswesen wollte. Dort ist er mittlerweile angekommen und zählt mit seinen Kenntnissen zu den gefragten Experten landes- und bundesweit. Zu seinem 25jährigen Jubiläum im öffentlichen Dienst gratulierte dem 50jähren der Technische Beigeordnete Martin Lürwer. "Die Arbeit mit Ihnen macht Spaß", lobte Lürwer. Das seit nunmehr acht Jahren unter der Leitung von Johannes Leßmann stehende Vermessungsamt setze landes- und bundesweit Maßstäbe. Lürwer, der die Glückwünsche des Bürgermeisters überbrachte, bezeichnete das Vermessungsamt als "Speerspitze der Bewegung". Zwar arbeite das Amt im Hintergrund, dafür aber hocheffizient. Leßmann, der nach dem Studium des Vermessungswesens zunächst als Angestellter 1987 begann, ist heute ein gefragter Experte. Im Facharbeitskreis des Städte- und Gemeindebundes NRW ist er genauso aktiv wie beim Deutschen Städte- und Gemeindebund. Hier arbeitete er jüngst erst an einer Stellungnahme zur neuen Wertermittlungsverordnung für Immobilien mit, die im Bundesministerium für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung vorbereitet wurde. Auch im Arbeitskreis beim NRW-Innenminister, der sich mit Gebührenfragen im amtlichen Vermessungs- und Gutachterausschusswesen befasst, wird die Stimme von Johannes Leßmann gehört.