Vorsicht Versorger
Aufwertung der Bahnhofstraße beginnt am 9. Februar
"Vorsicht Versorger!" lautet die Devise ab Montag, 9. Februar, an der Bahnhofstraße. Bevor das Großprojekt mit der Aufwertung dieser zentralen Einfahrtsstraße beginnen kann, müssen die Versorgungsunternehmen erst ihre Leitungen verlegen. Los geht es zwischen der Friedrich-Ebert-Straße bis zur Rathenaustraße. Neue Leitungen für Strom, Gas und Telekommunikation werden im stadtauswärtsführenden Geh- und Radweg verlegt. Deshalb kann der Gehweg nicht mehr genutzt werden. Gesperrt werden muss außerdem die rechte der stadtauswärtsführenden Spuren, weil dort der Platz für die Baufahrzeuge benötigt wird. Die Versorgungsleitungen werden abschnittsweise von der Balhornstraße bis zur Grunigerstraße verlegt, so dass die Spurverengung jeweils "mitwandert". Das Straßen- und Brückenbauamt der Stadt bittet die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich und um Rücksichtnahme beim Einordnen. Für die Fußgänger werden entsprechende Ausweichmöglichkeiten ausgewiesen. Bis voraussichtlich Mitte Mai sollen die Arbeiten der Versorger dauern. Danach folgen die Kanal- und Straßenbauarbeiten, die zu einer deutlichen Aufwertung des Bereichs zwischen Balhornstraße und Gruniger Straße mit dem Bahnhofsumfeld führen sollen. Dabei werden die Verkehrsarten, wie Busse, Taxis, Radfahrer und Fußgänger, neu geordnet. Davon erhofft man sich neben der Optik mehr Sicherheit und einen besseren Verkehrsfluss. Der neue zentrale Busbahnhof soll näher an den Bahnhof heranrücken, Taxis und Kurzzeitparker bekommen neue Stellplätze. 26 neue Bäume in der Straßenmitte sollen die bisher triste Situation deutlich verbessern. Bevor es allerdings soweit ist, müssen vor dem Finanzamt noch drei Bäume gefällt werden, da aufgrund mangelnder Alternativen Versorgungsleitungen unter ihnen langgeführt werden müssen.