Eine Eiche im Film
Am Dienstag im Naturkundemuseum
Am kommenden Dienstag wird um 10.30 Uhr im Naturkundemuseum im Neuhäuser Marstall der Film "1000 Jahre überlebt" gezeigt. Der Eintritt ist frei. Im Mittelpunkt des 30minütigen Streifens steht eine Eiche. Beispielhaft werden ihr Lebensweg und der Wandel ihrer Umwelt durch die Jahrhunderte dargestellt. Ihr Wachstum wurde von vielen einschneidenden Ereignissen geprägt: von schweren Stürmen, Trockenheit und Kälteperioden, Insektenbefall und vor allem durch den Fortschritt des Menschen. Denn der entdeckte die Eichen als wertvolle Rohstofflieferanten. Mit den Eicheln wurden Schweine gemästet, aus der Rinde Gerbstoff gewonnen und die Stämme mussten für Schiffe, Eichenfässer oder zum Verfeuern herhalten. Im Laufe ihres Lebens musste sich die Eiche gegen Schädlinge und Konkurrenten zur Wehr setzen. Sie ist Teil einer großen Lebensgemeinschaft und je nach Jahreszeit bietet sie vielen Tierarten Unterschlupf und Nahrung. Der Film beginnt im Jahre 1051 mit einem Eichhörnchen, das eine Eichel verbuddelt. Aus ihr wächst die Eiche heran und der Film zeigt ihre Entwicklung bis heute. Die Veranstaltung findet auf Einladung des Projektes „BETAGT“ des Wohnheims St. Marien statt. Eingeladen dazu sind vor allem Senioren, aber auch alle anderen Interessenten.