Von Liebermann bis Immendorff
Städtische Galerie Am Abdinghof
Die Städtische Galerie Am Abdinghof lädt zur Eröffnung der Ausstellung "Von Liebermann bis Immendorff" am Sonntag, 1. März, um 11.15 Uhr, ein. Zur Einführung spricht die Leiterin der Städtischen Museen und Galerien Dr. Andrea Wandschneider. Anlässlich des „Jahres der Graphik in NRW“ präsentiert die Städtische Galerie einen umfangreichen und anspruchsvollen Querschnitt graphischer Arbeiten namhafter Künstler aus eigenem Bestand. Die Graphische Sammlung ist verhältnismäßig jung. Aufbauend auf einem uneinheitlichen Grundstock kam das Gros der Zeichnungen und Druckgraphiken erst in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in die Galerie. Seither wurde der Bestand durch kontinuierliche Neuerwerbungen systematisch aufgebaut, so dass er heute einen repräsentativen Überblick über die Strömungen und Facetten der graphischen Künste von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart gibt. Ein Schwerpunkt der Kollektion liegt auf der Graphik des deutschen Expressionismus mit rund 200 Werken. Bedeutende Namen wie Beckmann, Heckel, Kirchner, Marc, Nolde, Pechstein und Schmidt-Rottluff sind hier verzeichnet. Einen eigenen Sammlungskomplex bilden die Arbeiten der „Dresdner Neuen Sezession Gruppe 1919“ mit Otto Dix, Conrad Felixmüller und Peter August Böckstiegel. Das Profil der Graphischen Sammlung wird wesentlich geprägt von einer umfangreichen Werkgruppe des als „Pioniere der Bildcollage“ in die Geschichte eingegangenen Künstlerpaares Ella Bergmann und Robert Michel.