Diskussion im Rathaus

Einzelhandels- und Zentrenkonzept Thema am 27. Januar

Wie kann die Paderborner Innenstadt attraktiver werden? Wie können die Stadtteilzentren gestärkt und die Grund- und Nahversorgung in den Wohngebieten gesichert werden? Fragen, auf die das Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Stadt Paderborn Antworten gibt. Das Konzept ist am Dienstag, 27. Januar, um 20 Uhr Thema im Paderborner Rathaus. Es wird vorgestellt und anschließend diskutiert. Dem Einzelhandel kommt eine besondere Leitfunktion für die Stadtentwicklung zu und daher ist es notwendig für eine nachhaltige Stadtentwicklung gezielte Rahmenbedingungen für den Einzelhandel zu setzen. Mit dem Konzept verfolgt der Rat das Ziel, den Einzelhandelsstandort Paderborn insgesamt zu stärken. Neben den eingangs genannten Themen geht das Konzept auch der Frage nach, wie die Ansiedlung von Einzelhandel mit nicht-zentrenrelevaten Sortimenten an geeigneten Standorten erreicht werden kann. Das Papier soll als sachliche, rechtliche und politische Beurteilungsgrundlage für Einzelhandelsvorhaben dienen und Planungs- und Investitionssicherheit für private Akteure bilden. Der Paderborner Rat hatte im Dezember 2007 beschlossen, dass ein solches Konzept erarbeitet werden soll. Zugleich hat er das Ziel formuliert, nach Möglichkeit einen breit angelegten inhaltlichen Konsens über dieses Konzept zu erreichen. Aus diesem Grund ist eine Arbeitsgruppe gegründet worden, die gemeinsam mit dem Gutachtern Stefan Kruse und Andrée Lorenzen vom Dortmunder Büro Junker und Kruse das Konzept erarbeitet hat. In der Arbeitsgruppe waren alle politischen Gruppierungen des Paderborner Rates vertreten. Daneben haben sich die Werbegemeinschaft, der Einzelhandelsverband, die Industrie- und Handelskammer und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft aktiv in den Prozess eingebracht. Das jetzt vorliegende Konzept wird neben der Öffentlichkeit unter anderem auch Behörden und Interessenverbänden vorgestellt. Am Ende des Prozesses wird dann der Rat über das Konzept beschließen.