Sportamt weist Kritik zurück
Volleyball-Bundespokalturnier
"Wir haben weder die Bedeutung dieses Turniers unterschätzt noch dem Veranstalter eine Absage erteilt." Mit diesen Worten weist Sportamtsleiter Reinhard Rasch die Kritik zurück, die Volleyballverbandstrainer Wolfgang Schütz am 20. Januar im Westfälischen Volksblatt geäußert hat. Hintergrund ist eine Anfrage des Volleyballregionalkaders Paderborn, vom 16. bis 18. Oktober 2009 im Sportzentrum Maspernplatz das Bundespokalturnier für Jungen (U 17) und Mädchen (U 16) auszurichten. Das Sportamt habe nachweislich erst am 6. November eine entsprechende Anfrage per E-Mail von Olaf Fischer, Vorstand des Volleyball-Regionalkaders Paderborn bekommen. Diesen Termin habe man vorgemerkt, aber auf die Priorität der Paderborn Baskets hingewiesen, die zu diesem Zeitpunkt ihren Rahmenterminkalender für die Meisterschaftsserie 2009/2010 noch nicht vorgelegt hatten. Als dieser vorgelegen habe, wurde die Überschneidung von Basketball und Volleyball deutlich und man habe umgehend den Vorstand des Regionalkaders darauf hingewiesen. Um den Sachverhalt zu klären und nach Alternativen zu suchen, fand am 8. Januar ein Gespräch mit Vertretern der Stadt, der Baskets und dem Vorstand des Volleyball-Regionalkaders statt. Dort wurde konstruktiv nach einer Lösung gesucht, wobei auch eine Ersatzhalle als Alternative mit in die Überlegungen einbezogen wurde. "Hier wurde keine Absage erteilt, im Gegenteil Herr Fischer bedankte sich am Ende dafür, dass alle Möglichkeiten erörtert wurden, wie das Bundespokalturnier trotz der zeitlichen Überschneidung doch in Paderborn hätte stattfinden können", so Rasch. Der Sportamtsleiter zeigte sich auch überrascht davon, dass behauptet wurde, man habe die Bedeutung dieses Turniers nicht erkannt. Das Gegenteil sei der Fall, kontert Rasch. Das Sportamt habe sich die Ausschreibung des letzten Jahres besorgt und wusste sehr wohl, worum es geht. Noch mehr überrascht war der Sportamtsleiter allerdings von der Tatsache, dass Wolfgang Schütz, der an keinem der Gespräche teilgenommen hatte, diese Kritik äußerte, während sich der offizielle Gesprächpartner bis heute nicht wieder gemeldet habe.