Visionär mit Bodenhaftung

Wirken Josef Hackforts beim Empfang zum 70. Geburtstag gewürdigt

© Stadt Paderborn

Launige Reden, drei bestens aufgelegte Laudatoren und ein humorvoller Jubilar - beim Empfang der Stadt für den stellvertretenden Bürgermeister Josef Hackfort zu dessen 70. Geburtstag fehlte es im Neuhäuser Schloss an nichts. Die erfolgreiche Pianistin Sandra Urba hatte mit Stücken von Mendelssohn und Claude Debussy den feierlichen musikalischen Rahmen gelegt, bevor aus drei Sichtweisen das Wirken Josef Hackforts gewürdigt wurde. Fast drei Jahrzenhnte engagiertes Arbeiten im Stadtrat bescheinigte Bürgermeister Heinz Paus dem gebürtigen Rheinländer und Wahl-Neuhäuser. Intensiv habe sich Josef Hackfort der Familien- und Sozialpolitik zugewandt, Engagement für die Schwächeren und Benachtteiligten der Gesellschaft gezeigt. Sein herausragendes Thema sei die Kulturpolitik gewesen. Paus: "Josef Hackfort hat die Entwicklung Paderborns zu einer ambitionierten Kulturstadt intensiv mitgestaltet." Persönlich bedankte sich Heinz Paus bei Josef Hackfort für die stets verlässliche Arbeit als stellvertretender Bürgermeister, die Hackfort seit 1994 geleistet habe. Als "Visionär mit Bodenhaftung" bezeichnete SPD-Bundestagsabgeordnete Ute Berg den Jubilar. Sie lobte Hackfort als kompetent, glaubwürdig, tatkräfit, ausgleichend, menschlich, solidarisch mit einem ausgeprägten Sinn für soziale Gerechtigkeit. "Menschen wie Dich kann jede Partei gebrauchen, aber Menschen wie du sind am besten in der Sozialdemokratischen Partei aufgehoben", so Ute Berg. Als langjähriger enger persönlicher Freund schilderte Ehrenringträger Günter Bitterberg seine Erlebnisse mit Josef Hackfort. Immer sei "Jupp" an den Menschen interessiert gewesen, habe nie Dünkel gezeigt, sondern sei ihnen mit Wärme und Humor begegnet. Er lobte die Konfliktfähigkeit, die Dialogbereitschaft und das Einfühlungsvermögen Hackforts. "Dein Leben hat Frucht getragen. Du hast Ideensamen ausgestreut für viele Projekte", so Bitterberg. Josef Hackfort dankte für die Glückwünsche und die launigen Reden. Es sei dankbar drei Jahrzehnte im Rat mitgestritten zu haben, wobei er seine Oppositionsrolle augenzwinkernd so umschrieb: "Gemeinhin zählt das Erreichte, bei der Opposition reicht das Erzählte". 90 Vertreter aus Politik, Verwaltung und weiteren gesellschaftlichen Gruppen gratulierten Josef Hackfort im Schloss. Darunter waren Ehrenbürger und Altbürgermeister Wilhelm Lüke, die Ehrenringträger Paula Hermes, Prof. Dr. Wolfgang Weber, Franz-Josef Weber und Ehrenlandrat Josef Köhler sowie Superintendentin Anke Schröder und Prof. Dr. Frankemölle von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.