Cyber-Space und "Black hole" locken
Libori-Kirmes wieder mit vielen Attraktionen
Jetzt wird es ganz rasant auf der Libori-Kirmes. Wenn sich bis zum 2. August 140 Schausteller mit ihren Attraktionen auf dem Paderborner Liboriberg präsentieren, dann ist Festhalten angesagt. Mit „Cyber-Space“ kommt ein Riesenpendel, das es in sich hat. In den daran befestigten Gondeln erleben die Besucher mit, wie die Schwerkraft bei den immer stärker werdenden Pendelausschlägen wirkt. Der Propeller über den Köpfen sorgt weniger für den Antrieb als vielmehr für das Gefühl, in einem Motorflugzeug zu sitzen. Hinauf geht es immer weiter, bis man dann rund 50 m über dem Boden Kopf nach unten auf winzige Menschen blickt. Dem in keiner Weise nach steht Europas einzige Achterbahn mit der irren Fahrt durch die Dunkelheit. „Black hole“ lautet hier das Zauberwort. Phantastische Drachen-Bobs rasen auf einer Schienenlänge von 420 m über beachtliche Höhen und Tiefen und rufen ein einzigartiges Fahrgefühl hervor. Ein Höhepunkt des Münchener Oktoberfestes kommt mit „Psychodelic“. Flower Power, Schockfarben und die Musik der 70er Jahre lassen einen Rundgang zu einem rauschhaften Retro-Vergnügen werden. Mut und keine Flugangst sind auch gefragt bei „Free Fall“. Der erste transportable Turm der Welt katapultiert die Insassen 42 m in den Paderborner Himmel, um sie anschließend mit einem Sturzflug zurück in die Tiefe zu bringen. Mit dem „Scater“ kommt wieder der Wirbelwind unter den Fahrgeschäften zur Libori-Kirmes. Ruhiger geht es hingegen im Riesenrad zu. Mit 48 m Höhe verspricht dieses Riesenrad aus jedem seiner 36 Gondeln einen feinen Blick über die Stadt. Nicht zu schnell und auch nicht zu langsam bewegt sich angeblich die „Krinoline“. Fast 100 Personen können hier mitschwingen im harmonischen Rhythmus von Walzer und Polka. Mit „Breakdance“, dem großen Kettenkarussell „Circus Circus“ sowie dem Paderborner Pferdekarussell von 1886 kommen auch wieder altbekannte Fahrgeschäfte bei der Libori-Kirmes zum Einsatz. Die neue Generation der Autoscooter präsentiert der „Formel 1-Autoscooter“ auf dem Festgelände. Die traditionsreichen Fahrgeschäfte, wie Breakdancer“, Musikexpress oder auch die Kinderfahrgeschäfte, das Kasperletheater und der Mäusecircus sorgen bei den Kirmesbesuchern für gute Unterhaltung. Der Treffpunkt auf dem Liboriberg ist wie in den Vorjahren „Die Almhütte“. Mit Spezialitäten aus der Tiroler Küche, frisch gezapftem Bier, den Originalweinen und Schnäpsen möchte die Wirtin Nina Renoldi ihre Gäste verwöhnen. In der urgemütlichen Hüttenatmosphäre sorgt die Kapelle „Alpenstarkstrom“ aus dem Bregenzer Wald für gute Stimmung. Eine Reihe von Biergärten, wie Heitmanns Biergarten, Stratmanns Biergarten oder Auffenbergs Biergarten“, sorgen für Abwechselung nach dem Kirmesbummel. Die Libori-Kirmes ist am Eröffnungstag von 14 bis 24 Uhr geöffnet. An den übrigen Tagen können Besucher von 11 bis 24 Uhr die Kirmes besuchen. Der Liborimarkt ist am Eröffnungstag von 12 bis 20 Uhr, sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet.