Eine Gemeinde erinnert sich
Neuenbeken-Buch an Heinz Paus übergeben
Es hat 480 Seiten, über 80 Berichte und mehr als 600 Fotos. Das Buch "Zeitzeugen. Neuenbeken - eine Gemeinde erinnert sich" ist eine wahre Fundgrube für all jene, die sich für die Geschichte des heutigen Paderborner Stadtteils interessieren. Jetzt übergaben Helmut Pütter, Neuenbekener Ortsvorsteher und Ratsherr, Josef Grote, Vorsitzender des Redaktionskreises, und Hubert Greifenhagen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Neuenbekener Vereine, das erste Exemplar an Bürgermeister Heinz Paus. Er bedankte sich bei den Initiatoren und allen Beteiligten für ihr Engagement. "Vieles, was sonst verloren gegangen wäre, ist hier für die kommenden Generationen durch diese fleißige ehrenamtliche Arbeit festgehalten worden", so der Bürgermeister. Vier Jahre Arbeit stecken in diesem Buch-Projekt. Über einen von Helmut Pütter angeregten und von Josef Grote organisierten Gesprächskreis "Zeitzeugen" nährte man sich diesem Buch. Unter dem Motto "Wie lebte, wohnte und arbeitete man früher in Neuenbeken" hatte Mitte 2005 die Arbeitsgemeinschaft der Neuenbekener Vereine erstmalig zu einem solchen Gesprächskreis eingeladen. Die Resonanz war groß. Immer mehr kam der Wunsch auf, diese Erinnerungen aufzuschreiben, damit sie nicht verloren gehen. Da außerdem die Ortschronik ab 1900 Lücken aufwies, bot es sich an, diese mit diesem populär geschriebenen Buch zu schließen. Nachdem der Zeitrahmen (1875 bis 1975 - Ende der Eigenständigkeit) abgesteckt worden war und die Themenbereiche feststanden, galt es Neuenbekener zu finden, die an dem Buch mitarbeiten. Mehr als 120 Bürgerinnen und Bürger hatten sich mit Hinweisen, Berichten und über 1000 Fotos an dem Buch beteiligt. Ein großer Dank des Redaktionskreises geht in diesem Zusammenhang auch an die Paderborner Stadtarchiv und das Altenbekener Archiv. Ein Arbeitskreis nahm danach seine Arbeit auf, um das Manuskript zu erstellen. Ihm gehörten an: Dr. Sylvia Kesper-Biermann, Heinz Biermann, Hubert Greifenhagen, Josef Grote, Marite Rehbein und Käthe Schäfers. 25 Besprechungen, darunter auch einige mit Grafiker Wolfgang Köhler, waren nötig, um die Druckvorlage zu erarbeiten. "Die Arbeit hat trotz lebhafter Diskussionen viel Freude gemacht. Allerdings haben wir Neuenbekener unentgeltlich viel Freizeit geopfert. Dafür möchte ich allen ganz herzlich danken", so Josef Grote. Das Buch wird am 6. August um 19 Uhr in der Beketalhalle in Neuenbeken offiziell vorgestellt und zum Preis von 19,50 Euro verkauft.