Mittwoch Bürgerkonferenz in der Stadtheide
Stadt stellt integriertes Handlungskonzept vor
Die Stadt lädt ein zur Bürgerkonferenz in der Stadtheide und stellt am Mittwoch, 27. Mai, um 18 Uhr in der Aula der Bonifatius-Grundschule den aktuellen Stand des Integriertes Handlungskonzepts für die Stadtheidevor. Seit April 2009 erarbeitet das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH im Auftrag der Stadt Paderborn ein Integriertes Handlungskonzept für die Stadtheide. Damit werden aufbauend auf dem seit 2008 vorliegenden Rahmenplan alle sozialen, infrastrukturellen und ökonomischen Stärken sowie Handlungsbedarfe ermittelt. Ziel ist ein Maßnahmenpaket zu entwickeln, mit dem die Lebens- und Wohnqualität in Stadtheide gestärkt wird. In den vergangenen Wochen wurden alle bereits vorliegenden Daten und Planungen bewertet und Expertengespräche mit sozialen Einrichtungen, der ARGE sowie lokalen Akteuren und der Verwaltung geführt. Bei Stadtteilrundgängen verschafften sich die externen Planer einen eigenen Eindruck vom Stadtteil. Vieles spricht für das Wohnen in der Stadtheide: Die ruhigen und grünen Wohnlagen in der Nähe zu attraktiven Naherholungsgebieten, ein vielfältiges Einzelhandelsangebot und das soziale Engagement verschiedener Akteure aus Schulen und Kindertagesstätten, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen sowie Verwaltung. Doch in Teilbereichen zeigen sich auch Schwächen: Hierzu zählen einzelne Wohnlagen, Angebotslücken für Kinder, Jugendliche und Familien sowie Senioren und fehlende Verknüpfungen von Grün- und Freiräumen. Am Mittwoch, 27. Mai stellt die Stadt Paderborn um 18 Uhr in der Aula der Bonifatius-Grundschule allen Interessierten die Zwischenergebnisse der Bestandsaufnahme vor. Alle Bürger und lokalen Akteure sind herzlich eingeladen an der Bürgerkonferenz teilzunehmen und ihre Anregungen und Wünsche einzubringen. Die Themen sind "Wohnen und Wohnumfeld", "Öffentliche Freiräume und Mobilität", "Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren" sowie "Zusammenleben im Stadtteil". Bis Ende Juni 2009 wird aufbauend auf den Ergebnissen der Bestanderhebung, den Expertengesprächen und der Bürgerkonferenz ein erster Entwurf für das Integrierte Handlungskonzept erarbeitet. Bis September 2009 wird dann das abgestimmte Handlungskonzept erarbeitet, das Grundlage für einen Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm Soziale Stadt NRW ist.