Chance für die Stadtheide

Integriertes Handlungskonzept in Bürgerkonferenz vorgestellt

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtheide sind stolz auf ihren Stadtteil und zeigen eine große Verbundenheit, insbesondere durch aktives Vereinsleben. Das Wohnen in der Stadtheide ist attraktiv, die Versorgungssituation und Parkmöglichkeiten sind gut, eine mögliche Erweiterungsfläche für ein neues Stadtteilzentrum ist vorhanden. Dieses positive Bild der Stadtheide haben Vertreter der Stadt und das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH jetzt in einer Bürgerkonferenz vorgestellt. Seit April erarbeitet das Fachbüro im Auftrag der Stadt Paderborn ein integriertes Handlungskonzept für die Stadtheide. Damit werden – aufbauend auf dem seit 2008 vorliegenden Rahmenplan - alle sozialen, infrastrukturellen und ökonomischen Stärken sowie Handlungsbedarfe ermittelt. Technischer Dezernent Martin Lürwer: „Ziel ist es, ein Maßnahmenpaket zu entwickeln, mit dem die Lebens- und Wohnqualität in der Stadtheide gestärkt wird.“ Das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen aus Köln hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Daten und Planungen bewertet und viele Expertengespräche geführt. Bei Stadtrundgängen verschafften sich die Partner der Stadt einen eigenen Eindruck vom Stadtteil. Bettina Gringel: „Dabei haben wir festgestellt, dass vieles für das Wohnen in der Stadtheide spricht: Die ruhigen und grünen Wohnanlagen in der Nähe zu attraktiven Naherholungsgebieten, ein vielfältiges Einzelhandelsangebot und das soziale Engagement verschiedener Akteure aus Schulen und Kindertagesstätten, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen sowie Verwaltung.“ Doch auch Schwächen wurden ermittelt. Alexander Follmann: „Zu den Schwächen der Stadtheide zählen einzelne Wohnlagen, Angebotslücken für Kinder, Jugendliche und Familien sowie Senioren und fehlende Verknüpfungen von Grün- und Freiräumen.“ Aufbauend auf den Ergebnissen der Bestandserhebung, den Expertengesprächen und der Bürgerkonferenz wird jetzt ein erster Entwurf für das integrierte Handlungskonzept erarbeitet. Andrea Deppe und Birgit Rohe aus dem Stadtplanungsamt: „Bis Ende des Jahres wollen wir das abgestimmte Handlungskonzept vorlegen, das Grundlage für einen Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm soziale Stadt NRW werden soll.“