KZ-Überlebende im Rathaus
Maximilian-Kolbe-Werk macht Besuch möglich
Zwölf Überlebende von Konzentrationslagern hat Josef Hackfort, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn, im Rathaus empfangen. "Wir müssen Ihnen gleich in zweifacher Weise dankbar sein", so Josef Hackfort. Es sei sehr zu würdigen, dass sie trotz der schlimmen Erfahrungen und des hohen Alters noch einmal den Weg nach Deutschland gefunden hätten. "Zudem nehmen Sie uns eine wichtige Aufgabe ab, indem sie als Zeitzeugen Bericht erstatten", betonte der stellvertretende Bürgermeister. Die KZ-Überlebenden, zischen 71 und 87 Jahre alt, gehen auch in Schulen und berichteten über ihre Erlebnisse aus der Nazi-Zeit. Organisiert und möglich gemacht wurde der Aufenthalt der sieben Frauen und fünf Männer durch das Maximilian-Kolbe-Werk. Zweck und Anliegen dieses Hilfswerkes ist die Verständigung und Versöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk. Gruppen, die nach Paderborn kommen, werden seit mehreren Jahren von Dr. Ursula Vox begleitet, die im Erzbistum Paderborn in der Erwachsenenbildung tätig war.