Da macht der Sport wieder Spaß
Sporthalle Riemeke wird Freitag offiziell eröffnet
Da macht der Sport wieder richtig Spaß. Das werden sich einige der mehr als 500 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Georg und der Grundschule Luther West gedacht haben, als sie die neue Sporthalle Riemeke betraten. Seit Mitte März nutzen die Schüler und auch Sportvereine die Zweifachhalle an der Riemekestraße. Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei direkt am Westfriedhof ist ein echtes Schmuckstück entstanden, das der sportlichen Betätigung keine Grenzen setzt. Vorbei sind die Zeiten, da die Schüler der beiden Schulen in die Busse steigen mussten, um zum Sport zu gelangen. Jetzt liegt die neue Halle quasi nur einen Steinwurf vom Schulhof entfernt. Neue Geräte, neue Umkleiden und Duschen - das sind nur einige Vorteile, die die neue Halle bietet. Die knapp drei Millionen teure Sporthalle, die von Ende Mai des letzten Jahres bis Ende Februar gebaut wurde, hat aber noch weit mehr zu bieten. Neben dem Schulsport ist sie ideale Heimstätte für den Vereinssport. So sind hier die Fechter, Inlinehockeyspieler, Inlineskater und das Kinderturnen des TV 1875 Paderborn genauso beheimatet wie die Handballer des SC Grün-Weiß und der Volleyball-Regionalkader Paderborn. Hauptnutzer der Halle beim Vereinssport sind die Fechter und Inlinehockeyspieler. Die Fechter trainieren nunmehr ausschließlich in der Sporthalle Riemeke. Speziell für sie wurden Stromanschlüsse in den Boden gelegt, um für Training und Wettkampf nicht immer wieder aufwändig Kabel verlegen zu müssen. Beachtet wurden bei der Linierung auf dem Hallenboden auch die Regeländerungen des Internationalen Basketballbundes, die schrittweise ab 2010 gelten. Die Verlagerung der Trainingszeiten in die Sporthalle Riemeke hat zu freien Kapazitäten in den Sporthallen am Goerdeler Gymnasium, an der Georgschule und an der Theodorschule geführt. Das Sportamt konnte dadurch den bereits lange im Vorfeld angemeldeten Bedarf anderer Vereine decken. Die Sporthalle Riemeke überzeugt nicht nur die neuen Nutzer, sondern auch durch ihr energetisches Konzept. Ein optimierter Grundriss, eine hochwertige Wärmedämmung sowie die Nutzung regenerativer Energien machen die Sporthalle zu einer Energiesparhalle. Hier wird die Erdwärme über einen Erdkollektor und Wärmetauscher so aufbereitet, dass damit die Grundlast zum Heizen der Halle im Winter und für das Warmwasser der Duschen abgedeckt werden kann. Gleichzeitig kann diese Anlage im Sommer umgekehrt zur Kühlung der Halle eingesetzt werden. Somit soll die Raumluft im Sommer immer unter 26 Grad bleiben und damit für die Sportler einigermaßen erträglich. Zusätzlich kann ein Solarkollektor noch nachgerüstet werden, um damit weitere natürliche Ressourcen nutzen zu können. Durch die vorhandenen Lichtkuppeln im Dach ist die Halle nicht nur herrlich hell, sondern im Sommer kann dadurch auch eine Überhitzung der Halle vermieden werden. Die Halle ist durch einen zentralen Haupteingang und einen Nebeneingang, der von den Schulen genutzt wird, erschlossen. Der Hauptgang mündet in einer offenen Brüstung. Somit sieht jeder, der die Halle betritt, was in der Halle geschieht. Andererseits wird jeder, der die Halle betritt, gesehen. Diese Tatsache beugt möglichen Diebstählen vor. Vier separate Umkleiden mit Duschen und WC sowie ein vergrößerter Geräteraum mit zwei zusätzlichen Abstellräumen für die Sportvereine bieten den Nutzern gute Bedingungen.