Grüne Aussichten

Ausstellung im Einwohneramt erinnert an Landesgartenschauen

© Stadt Paderborn

Bis zum 27. November zeigt die Stadt Paderborn zusammen mit der Schlosspark und Lippesee Gesellschaft im Einwohneramt eine Ausstellung zum Thema „25 Jahre Landesgartenschauen in NRW“. 1984, vor 25 Jahren, wurde die erste Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen im Hamm eröffnet. Dieses Jubiläum war Anlass dafür, eine Ausstellung zu konzipieren, die zeigt, welche positiven Auswirkungen die Landesgartenschauen in den letzten 25 Jahren in Nordrhein-Westfalen bewirkt haben. Als Zeugen der Geschichte eines Erfolgsmodells mit Tradition weist die Ausstellung auf die bekannten „Ehemaligen“ hin, so wie auch auf die Landesgartenschau 1994 in Paderborn. Die Landesgartenschauen haben jeweils aus den örtlichen Anforderungen heraus die städtebauliche Entwicklung unterstützt, Freiräume geschaffen und gesichert. Wie auch die Landesgartenschau in Paderborn, durch die der heutige Schloss- und Auenpark in Schloss Neuhaus entstand, zeigen alle Landesgartenschauen in NRW nachweisbare Erfolge. Die Lebensqualität und das soziale Umfeld der Bürger haben sich dadurch verbessert, neue Naherholungsangebote sind hinzugekommen und die ökologische Qualität der Freiflächen ist gestiegen. Ganze Stadtteile wurden mit Landesgartenschauen in eine andere gestalterische Sprache gebracht und das „Wir-Gefühl“ der Bürger hat sich in den jeweiligen Orten gestärkt. "Die Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen sind eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht", schreibt Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in der Jubiläumsbroschüre „25 Jahre Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen“. Diese Wanderausstellung des Landes, die in einem kurzen Überblick zeigt, welche positiven Auswirkungen Landesgartenschauen auf die Stadt und die Regionen haben, verdeutlicht die Bedeutung der Landesgartenschauen für NRW und für die durchführenden Städte und Regionen. Und wer heute durch den wunderschönen Neuhäuser Barockgarten flaniert, die Museen, Galerien oder Veranstaltungen im Schlosspark besucht, einen Spaziergang durch die Flussauen macht, den Kindern beim ausgelassenen Spiel auf den tollen Spielplätzen in den Auen oder beim Unterricht im „Grünen Klassenzimmer“ zusieht, wird dem sofort beipflichten. Wie selbstverständlich gehört die Parklandschaft zwischen der Paderborner Innenstadt und dem Sander Lippesee inzwischen zum Stadtbild. Gar nicht auszudenken, wenn es sie nicht geben würde! Wie viel Potenzial unsere Stadt ungenutzt gelassen hätte, wenn sie nie die Landesgartenschau ausgerichtet hätte, kann sich heute kaum mehr jemand vorstellen. Hoffen wir, dass es wirklich bleibende Werte sind!