Chinas Metropolen

Ausstellung im "Bilderbogen" noch bis 27. Oktober

© Stadt Paderborn

"Chinas Metropolen im Wandel" ist der Titel einer Posterausstellung. Sie ist noch bis zum 27. Oktober im "Bilderbogen" der Paderborner Stadtverwaltung am Abdinghof zu sehen. Der Transformationsprozess hin zur Marktwirtschaft werde an den Metropolen besonders deutlich, sagte zur Eröffnung der Schau Michael Waibel vom Geographischen Institut der Universität Hamburg. Im Beisein von Bürgermeister Heinz Paus und Sigrid Tenge-Erb, Vorsitzende des Vereins für Deutsch-Chinesische Freundschaft Paderborn, und weiteren Gästen, darunter zahlreiche Studenten der Deutsch-Chinesisch-Technischen Fakultät an der Universität Paderborn, gab Waibel einen Überblick über die Entwicklung des Reiches der Mitte. Als eindrucksvolle Beweise der Öffnung des Landes hin zum Westen zeigte er Bauwerke namhafter internationaler Architekten in chinesischen Großstädten. Als wichtigsten Reformschritt des Landes bezeichnete er den Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO 2001. Motoren des Wirtschaftswachstums im Dienstleistungsektor seien Shanghai und Hongkong, so Waibel, der die Ausstellung konzipiert hat. Er machte deutlich, dass China derzeit vor einer großen Restrukturierung stehe, die weg von der arbeitsintensiven Industrie hin zur Kapital- und Wissensindustrie bewege. Anhand von Fotos und Fakten trage die Ausstellung mit ihren 20 Tafeln zum Verständnis der Folgen dieses Wandels bei. Die Ausstellung ist montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.