Bürgerbeteiligung verlängert
Integriertes Handlungskonzept Schloß Neuhaus
Der Endbericht des „Integrierten Handlungskonzeptes“ für Schloß Neuhaus sollte ursprünglich bis zum Jahresende erarbeitet werden. Inzwischen hat die Bezirksregierung Detmold mitgeteilt, dass das Konzept mit den Förderanträgen bereits bis Ende August 2009 vorgelegt werden sollte. Diese Vorgabe war seitens der Stadt Paderborn und des von ihr beauftragten Planungsbüros PLANPOOL nicht einzuhalten. Das Konzept soll jetzt konsequent weiterentwickelt werden und dann im kommenden Jahr für den Förderzeitraum 2011 eingereicht werden. Das teilt das Paderborner Stadtplanungsamt mit. Am 24. Juni 2009 wurden erste Ergebnisse zum "Integrierten Handlungskonzept" Schloß Neuhaus in einer öffentlichen Informationsveranstaltung „Stadt-Werkstatt“ vorgestellt. Diese Ergebnisse, ergänzt durch ein Maßnahmen- und Finanzierungskonzept, sollen die Stadtentwicklung für Schloß Neuhaus in den nächsten Jahren inhaltlich und fördertechnisch begleiten. Wie schon in der "Stadt-Werkstatt" wird auch innerhalb der Stadtverwaltung insgesamt eine positive Bewertung der bislang vorliegenden Ergebnisse vorgenommen. Insbesondere das hohe Engagement der Bürger und lokalen Akteure in Schloß Neuhaus wird begrüßt. „Die Bürger und Akteure von Schloß Neuhaus sollen ausreichend Gelegenheit bekommen, diese für die künftige Stadtentwicklung bindenden Projekte zu diskutieren und aktiv mitzugestalten“ begründet Bürgermeister Heinz Paus die Entscheidung. Die Terminierung der Abgabe des "Integrierten Handlungskonzeptes" bei der Bezirksregierung auf Ende August statt Dezember 2009 - wie eigentlich abgesprochen - hätte eine solche aktive Einbindung der Bürger in Schloß Neuhaus nicht mehr möglich gemacht. Auch das von der Stadt Paderborn beauftragte Planungsbüro PLANPOOL hat die Verlängerung der Bürgerbeteiligung angeregt. „Das Interesse der Bürger auf das 'Integrierte Handlungskonzept' ist sehr groß, auch im Quartiersbüro konnten wir viele Nachfragen und konkretes Projektinteresse feststellen. Dieses Engagement wollen wir jetzt zu einem intensiven Dialog weiter nutzen“ erklärt PLANPOOL-Geschäftsführer Oliver Leicht. Die Zeit bis Ende des Jahres soll für eine weitere Bürgerinformation und eine Einbindung der Schulen für das "Integrierte Handlungskonzept" genutzt werden. Auch das Quartiersbüro wird mindestens bis Jahresende geöffnet sein. In dieser Zeit sollen auch verschiedene Projektvorbereitungen und Arbeitsgruppen mit Bürgern des Stadtteils eingerichtet werden, um konkrete Maßnahmen vorzubereiten. Das Quartiersbüro ist bereits seit Mitte August wieder geöffnet. Um die vorgenanten Maßnahmen und Arbeiten im Quartiersbüro zu optimieren und die weiteren intensiven Beteiligungsschritte vorzubereiten, wird das Quartiersbüro ab 30. September vierzehntägig, dafür aber zwei Tage die Woche, jeweils mittwochs und donnerstags, geöffnet sein. Die Öffnungstermine sind im Internet unter der Adresse "www.paderborn.de" einzusehen. Kontakt: PLANPOOL, Andreas Marx, Tel. 01777494695.