Mitgefühl zum Ausdruck gebracht
Bürgermeister Heinz Paus zur DIP-Kritik anlässlich der Parade der britischen Streitkräfte
Anlässlich der Parade der britischen Streitkräfte am Donnerstag in Paderborn hat die Demokratische Initiative Paderborn (DIP) Kritik geübt. Dazu äußerst sich Bürgermeister Heinz Paus wie folgt: „Ich habe im Rahmen eines sehr zurückhaltenden militärischen Zeremoniells unseren britischen Mitbürgern, die nach schwierigen Einsätzen aus dem Kosovo, dem Irak und Afghanistan nach Paderborn zurückgekehrt sind, ein herzliches Willkommen entboten. Gleichzeitig habe ich mich an die Soldaten gewandt, die durch die Einsätze physische und psychische Verletzungen davongetragen haben. Ich habe ihnen das Mitgefühl der Paderborner Mitbürgerinnen und Mitbürger übermittelt und unsere Wünsche, dass sie bald - wenn möglich - voll und ganz wieder gesund werden. Und, ich habe an die Soldatinnen und Soldaten erinnert, die bei den gefahrvollen Einsätzen ihr Leben verloren haben. Ich habe den Angehörigen, den Kameraden meine persönliche Anteilnahme ausgesprochen, aber gleichzeitig auch die Anteilnahme der Paderbornerinnen und Paderborner. Und, ich habe meiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass solch gefahrvolle Einsätze in Zukunft immer seltener erforderlich sein mögen, dass sich weltweit Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und dauerhafter Frieden durchsetzen. Anschließend habe ich im Dom gemeinsam mit unseren britischen Mitbürgern gebetet, unter anderem für die Gefallenen, aber auch für die zivilen Opfer in den Krisengebieten, in denen die britischen Soldaten eingesetzt waren. Wir haben für eine friedvolle, demokratische, freiheitliche Zukunft für das Kosovo, den Irak, Afghanistan gebetet, unter anderem mit einem Gebetstext, den der Bischof von Basra (Irak) extra für diesen Gottesdienst verfasst hatte. Ich habe mich während dieser gesamten Zeit als Repräsentant meiner Paderborner Mitbürgerinnen und Mitbürger gesehen. Ich muss zur Kenntnis nehmen, dass die DIP Wert darauf gelegt hat deutlich zu machen, dass ich nicht in ihrem Namen gesprochen habe. Das ist dann so. Ich werde aber auch künftig weder meinen Terminkalender, noch meine Redetexte, meine Gottesdienstteilnahmen vorher mit der DIP abstimmen.“