Im Dialog mit den Anwohnern
Untere Königstraße soll in eine Fußgängerzone umgewandelt werden
Ein Bild mit Symbolcharakter. Im Dialog mit den Anwohnern und Geschäftsleuten soll die untere Königsstraße in eine Fußgängerzone umgewandelt werden. Erste Abstimmungsgespräche haben mit der Interessengemeinschaft Königstraße auch bereits stattgefunden. Der Ausschuss für Bauen, Planen und Wohnen hatte in seiner Sitzung am 28. Januar dieses Jahres die testweise Einrichtung einer Fußgängerzone beschlossen. Am 3. Mai soll sich dann der Fußgängerverkehr im gesamten Straßenraum bewegen können. Margit Hoischen, Leiterin des Straßen- und Brückenbauamtes der Stadt, die mit ihren Kollegen auf die Anregungen der Anwohner baut: "Wir wollen eine städtebaulich sinnvolle und verkehrstechnisch optimierte Lösung erzielen". In die Fußgängerzone einbezogen werden die Straßen Apengasse, Königstraße, Kleppergasse, Padergasse, Kuhgasse, Am Damm, An der Warmen Pader, Weberberg, Bachstraße und Paderberg. Nachdem das Straßen- und Brückenbauamt gemeinsam mit dem Ordnungsamt eine Anliegerbefragung durchgeführt hat, wird nunmehr die Umstrukturierung eingeleitet. Sicherlich werden zu Beginn dieser Neuerung weitere Gespräche erforderlich, um die Veränderungen im Parkplatzangebot, die Zugänge, An- und Abfahrten und dergleichen mehr zu regeln. Um dabei Hilfestellung zu geben, soll ein fester Termin beim Büro für Ordnung Schutz und Sicherheit (B.O.S.S.) in der Marienstraße eingerichtet werden. Margit Hoischen: "Wir möchten sowohl für Befürworter als auch für Kritiker ein offener Ansprechpartner bleiben und werden gemeinsam nach verträglichen Lösungen suchen." Die Umwandlung in eine Fußgängerzone sei ein Prozess, der ein hohes Maß an gegenseitiger Rücksichtnahme erfordere und selbstverständlich in den Regelwerken der Gesetzgebung seine Grenzen finden müsse.