Abfallgebühren landesweit am günstigsten
Lob für Paderborn vom Bund der Steuerzahler
Die Paderbornerinnen und Paderborner zahlen für ihren Abfall landesweit am wenigsten. Das hat der Bund der Steuerzahler NRW e.V. in seiner alljährlichen Gebührenumfrage festgestellt. Paderborn hat bei einem Entsorgungsrhythmus von vier Wochen inklusive Biotonne und Altpapiertonne bei allen Behältergrößen die günstigsten Gebühren in NRW. So kostet die Leerung der 80-Liter-Gefäße 83 Euro, der 120-Liter-Gefäße 103 Euro und der 240-Liter-Gefäße 137 Euro im Jahr. Zum Vergleich: in der teuersten Kommune müssen für das 240-Liter-Gefäß 606 Euro pro Jahr gezahlt werden. Auch bei der Entsorgung für Großwohnanlagen und Gewerbe zahlt man in Paderborn am wenigsten. Der 1.100-Liter Großraumcontainer kostet in Paderborn bei zweiwöchentlicher Leerung 605 Euro. Die teuerste Kommune in NRW berechnet mehr als sechsmal so viel und zwar 3.844,80 Euro jährlich. "Trotz zum Teil deutlicher, nicht durch uns beeinflussbarer Kostensteigerungen, wie beispielsweise bei den Kraftstoffen, konnten die Gebühren in Paderborn seit Jahren auf günstigstem Niveau stabil gehalten werden", freut sich Bürgermeister Heinz Paus. Fachausschussvorsitzender Dieter Honervogt sieht das durchgehend sparsame und nachhaltige Wirtschaften des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes Paderborn (ASP) als einen wichtigen Grund für die stabilen niedrigen Gebühren. ASP-Betriebsleiter Reinhard Nolte ergänzt: "Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft trotz absehbarer weiterer Kostensteigerungen im Entsorgungsbereich keinen Vergleich mit anderen Städten scheuen müssen und durch gute sowie günstige Leistung überzeugen." Ein großes Dankeschön sagt Nolte in diesem Zusammenhang allen Paderbornerinnen und Paderbornern, die durch ihre konsequente Sortierung der Abfälle dazu beigetragen haben, dass viele Wertstoffe aus dem Müll wieder verwendet werden konnten. Ein großes Lob schickt der Betriebsleiter auch an seine 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren zuverlässigen und engagierten Einsatz. Reinhard Nolte macht gleichzeitig jedoch auch deutlich, dass bei der anstehenden Novellierung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes die Kommunen mit ihren sicheren und gut funktionierenden Entsorgungssystemen nicht abgehängt werden dürften. Konkret gehe es dabei unter anderem darum, wer die in Fachkreisen viel diskutierte so genannte Wertstofftonne für Haus- und Geschäftsmüll zugeordnet bekomme. Die Tonne, in der die wertstoffhaltigen Abfälle aus Kunststoff und Metall, aber auch Elektrokleingeräte gesammelt werden sollen, ergänze sehr sinnvoll das gesamte kommunale Entsorgungssystem und stelle nur bei kommunaler Zuständigkeit sicher, dass die dabei erwirtschafteten Erlöse zu Gunsten der Bürgerinnen und Bürger in die Gebührenkalkulation einfließen und somit weiterhin zu stabilen Abfallgebühren beitragen, so der ASP-Chef. Die ausführlichen Tabellen des Gebührenvergleichs stehen im Internet unter www.steuerzahler-nrw.de. Einzelheiten zum ASP-Angebot gibt es im Service-Center von montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr (Rufnummer 05251/88-1710) oder rund um die Uhr im Internet unter www.asp-paderborn.de.