Wenn die Biotonne friert
ASP gibt Tipps für die Leerung
In diesem Jahr sorgte der Frost schon früh für zahlreiche gefrorene Biotonnen und für Mehraufwand beim ASP und bei Bürgerinnen und Bürgern. Denn bei scharfem Frost frieren die Bioabfälle in den grünen Tonnen fest. Trotz verstärkter Bemühungen der Müllwerker können dann manche Tonnen nicht oder nur unvollständig geleert werden. Um dieses Ärgernis zu vermeiden, gibt deshalb die Abfallberatung des ASP noch einmal Tipps zum Umgang mit der Biotonne in der kalten Jahreszeit. Auch im Winter ist darauf zu achten, dass die Bioabfälle nicht zu viel Feuchtigkeit enthalten, denn das ist die Ursache, wenn die Abfälle am Boden oder an den Wänden der Tonnen festfrieren. Bevor die Tonne genutzt wird, sollte etwas grobes, trockenes Material wie Zeitungspapier, Pappe oder Strauchschnitt in die Tonne gelegt werden. Feuchte Bioabfälle, zum Beispiel Speisereste, sollten immer in Zeitungspapier gewickelt werden, damit die Feuchtigkeit aufgesaugt werden kann. Besonders nasses Laub, das in die Biotonne gepresst wurde, kann bei der Entleerung Schwierigkeiten bereiten. Damit die Entsorgung reibungslos funktioniert, empfiehlt Dirk Lohfink, Abfallberater des ASP: "Mit Hilfe eines Spatens kann beispielsweise auch festgefrorenes Laub kurz vor der Abfuhr von den Wänden der Biotonne gelöst werden, so dass die Leerung vollständig erfolgen kann." Weitere Informationen und Hilfe bei Schwierigkeiten gibt es beim Service-Center des ASP unter Tel.-Nr. 05251/88-1710.