Film über den ältesten Zoo Westfalens

Im Naturkundemuseum

Anlässlich der Wanderausstellung ZooGeschichte[n] wird am Sonntag, 26. Dezember, im Naturkundemuseum im Neuhäuser Marstall um 11 Uhr ein Film über den ältesten Zoos Westfalens gezeigt. Der 25minütige Streifen, der vom LWL-Medienzentrum für Westfalen extra für diese Ausstellung produziert wurde, erzählt die Geschichte des ehemaligen alten Zoos in Münster. Seine Gründung war eng mit dem Namen des Theologen und Naturwissenschaftlers Professor Hermann Landois verbunden, der den Zoo 1875 ins Leben rief und sein erster Direktor wurde. Anfangs ließen sich die Besucher durch eine Geflügelausstellung, einige einheimische Tiere, ein erstes Affenhaus und einen Bärenzwinger in den Zoo locken. 1899 kam eine indische Elefantendame nach Münster und bezog das in Form einer Moschee erbaute Elefantenhaus. 1925 war der Zoo immer noch der einzige Zoologische Garten Westfalens. Trotz Bombenschäden gewann er 1946 seine alte Anziehungskraft zurück. Tierspenden aus dem Zoo von Rio de Janeiro ließen den Tierbestand anwachsen. Ende 1973 schloss der alte Zoo seine Tore. Die Tiere zogen in den am anderen Ende des Aasees neu erbauten Allwetterzoo um. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Filmvorführung ist frei.