Waterfalls werden nachgeholt

Am Donnerstag im Waldbad

Im wahsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist das Tanztheaterstück »Waterfalls« im Waldbad in Schloß Neuhaus (Hermann-Löns-Straße Nr. 129) am vergangenen Samstagabend wegen des großen Gewitters. Als das Bad geräumt war und der Aufbau begann, kamen Blitz, Donner und starker Regen und vereitelten die Vorstellung. Am kommenden Donnerstag, 8. Juli, starten die Veranstalter einen zweiten Versuch. Einlass ist wieder ab 20.30 Uhr, Beginn ist um 21 Uhr. Badeschluss ist an diesem Tag im Waldbad um 18.45 Uhr, damit die Veranstaltung noch vorbereitet werden kann. Die Band »green velours« kann leider am Donnerstag im Waldbad nicht spielen, dafür kostet der Eintritt auch etwas weniger, nämlich nur fünf Euro (ermäßigt drei Euro). Zu sehen sind höchst unterschiedliche Choreographien: Ob rasant, witzig, sportlich, graziös, heroisch, ironisch oder poetisch, es ist für jeden Geschmack was dabei, und doch formt sich alles zu einem organischen Ganzen, denn alle Choreographien beziehen sich auf das Waldbad als Ort. Es tanzen Tänzerinnen und Tänzer vom Fachbereich Sport der Uni, vom Tanzbau, vom Ballettstudio Bräutigam und von der Community Dance Gruppe »Wilder Aufbruch«. Die Choreographien stammen von Verena Freytag, Bettina Broer, Irina Sentjabowa und Birgit Aßhoff. Getanzt wird im großen Becken, auf den Rutschen, am Sprungturm, am Kleinkinderbecken, vor den Umkleidekabinen, auf der Liegewiese und im Wald.