Brixtonboogie - Urban Blues

Montag, 26. Juli, um 20.30 Uhr auf dem Franz-Stock-Platz

© Stadt Paderborn

Urban Blues mit Brixtonboogie ist am Montag, 26. Juli, um 20.30 Uhr auf dem Franz-Stock-Platz zu hören. Als der Hamburger Musik-Produzent Krisz Kreuzer 2005 Brixtonboogie gründete, war der große Erfolg der Gruppe nicht absehbar. Seit seiner Jugend liebt er den Blues, spielte auch Harmonika in diversen Bands. Inzwischen ist der 46jährige zwar Co-Besitzer der Musikproduktionsfirma »BASS« die unter anderem Commercials produziert und Heinz Strunk zu ihren Kunden zählt, doch die Liebe zum Blues ist geblieben. Die Erfolgsidee: Man behält die tiefe musikalische Kraft des Blues, paart sie behutsam mit zeitgenössischen Klängen – und transformiert sie so zu etwas Neuem. Zu modernem, jetzigem urbanen Blues. Das klingt einfach – und ist wie alles Einfache verflucht schwer. Denn das Kollektiv schraubt nicht einfach Beats unter Samples. Sondern besinnt sich auf die Tiefe und Spiritualität einer uralten Tradition. Ruhig, ohne äußeren Druck entwickelte Kreuzer verschiedene Songs und suchte Mitstreiter, die wie er Genre-Grenzen nicht akzeptierten. Zu ihnen gehören Masha, die ihre Breitband-Stimme auch im Electro-Bereich erklingen lässt, die im Schwarzwald geborene und in Kamerun aufgewachsene Pastoren-Tochter Nataly Dorra oder der 65jährige Soulsänger Wayne Martin aus New Orleans. »URBAN BLUES« heißt das Album von BRIXTONBOOGIE, aus dem auch zu Libori in Paderborn Stücke zu hören sind. »URBAN BLUES« belegt: Den Blues spürt man, wenn man unten ist. Das Album belegt aber auch: Der Blues hilft einem, wieder hoch zu kommen. »URBAN BLUES« « ist so ein Einpeitscher. Ein Kraftspender. Ein Mutmacher.