Paderquellgebiet wegen Libori-Böllerschüssen gesperrt

Gesetzliche Vorschriften verschärft - auch kein Höhenfeuerwerk mehr möglich

Die Böllerschüsse, die deutlich machen, dass das weltliche Liborifest eröffnet ist, müssen in diesem Jahr aus dem Paderquellgebiet abgeschossen werden. Dafür muss das Paderquellgebiet am Samstag, 24. Juli, von 16 bis 17 Uhr gesperrt werden, Personen dürfen sich darin nicht aufhalten. In den letzten Jahren waren die Böllerschüsse vom Schulhof des Michaelsklosters abgeschossen werden. Nach einer Änderung des Gesetzes ist das nicht mehr möglich, weil der vorgeschriebene Sicherheitsabstand an der Stelle nicht eingehalten werden kann. Dieser Platz scheidet auch für das große Sparkassen-Feuerwerk zum Abschluss der Libori-Festwoche am Sonntag, 1. August, aus. Der Abschussplatz muss ins Paderquellgebiet verlegt werden. Das hat zur Folge, dass ein Höhenfeuerwerk, wie es bisher stattgefunden hat, nicht mehr möglich ist. Schusshöhen von 130 Metern sind verboten, die Feuerwerkskörper dürfen nur noch bis zu 70 Metern hoch abgefeuert werden. Mit der Durchführung hat das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing die Firma Flash Art beauftragt, mehrfache Weltmeister und in Paderborn beim Milleniumsfeuerwerk zum Jahrtausendwechsel 1999/2000 von Zehntausenden bejubelt. Markus Katterle, kreativer Kopf des Unternehmens: „Zu der Musik, die auch die kirchliche Säule des Liborifestes zum Ausdruck bringt und die Paderborner Elemente enthält, inszenieren wir das gesamte Paderquellgebiet mit Tausenden von Effekten, das selbstverständlich auch einmalige Feuerwerkselemente enthält.“ Zu sehen ist die Inszenierung von den Treppenstufen des Stadthauses, dem Hang zum großen Quellbecken sowie den Straßen rund um das Paderquellgebiet. Für den Aufbau der Technik muss unter anderem das gesamte Paderquellgebiet bereits ab Sonntagmorgen gesperrt werden.