Von Brüssel ins Rolandsbad
Radfahrer aus ganz Europa machten in Paderborn Station
Berlin, Berlin - wir radeln nach Berlin. Unter diesem Motto könnte die Radfernfahrt "Dynamobile" in diesem Jahr stehen. Auf dem Weg von Brüssel in die deutsche Hauptstadt machten etwa 150 Radfahrer aus ganz Europa auf dem Paderborner Rathausplatz Station. Dort begrüßte sie mit reichlich Apfelschorle und Mineralwasser Dieter Honervogt, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn. "Steigen Sie ab, trinken Sie etwas und erholen Sie sich gut in Paderborn", sagte er zu den Pedalrittern und drückte seine Freude aus, dass diese Fernfahrt Paderborn zum Etappenziel gemacht habe. Honervogt dankte in diesem Zusammenhang auch dem TV 1875 Paderborn, der sich um die Radfahrer kümmerte und sie im Sportzentrum beherbergte. Für die herzliche Begrüßung dankte im Namen der Radfahrer Denise Maerevoet, Vorsitzende der "Dynamobile"-Tour. Gemeinsam mit dem französischen Verein CycloTransEurope trägt "Dynamobile" diese Tour aus. Mit dieser Tour wolle man für das Fahrrad als Verkehrsmittel der Zukunft werben, so die Vorsitzende. Am 13. Juli waren die Radfahrer in Brüssel aufgebrochen. Am 28. Juli wollen sie Berlin erreichen. Dazwischen liegen Etappen von 55 bis 112 Kilometer. Für Familie Hertel kein Problem. Bei der seit 1995 stattfindenden Tour hat sie bereits mehrfach teilgenommen. "Wir fahren immer in Familie", verkündet Stefan Hertel stolz und schaut auf seine Frau Carla und seine Töchter Iris (13 Jahre), Svenja (13) und Tatjana (11). Die Mädchen legten dann auch vor der versammelten Radfahrerschaft am Rathaus dar, warum sie nach den insgesamt 570 bisher zurückgelegten Kilometern immer noch gute Laune haben. Und nicht nur die. Denn nach der Etappe von Rüthen nach Paderborn waren die drei noch so gut drauf, dass sie sich gleich noch im Rolandsbad abkühlten. Nach einer Übernachtung im Sportzentrum des TV 1875 Paderborn im Goldgrund ging es am nächsten Tag weiter nach Höxter.