Libori-Geschichte im Rathaus

Noch bis zum Sonntag

Wer mehr über die Geschichte des Libori-Festes erfahren möchte, kann die Fotoausstellung im Foyer des Rathauses besuchen. Andreas Gaidt vom Paderborner Stadtarchiv hat sie zusammengestellt. Nach Libori ist die Ausstellung bis zum 29. August in der Galerie „Bilderbogen“ auf dem Bürgermeister-Flur in der Paderborner Stadtverwaltung Am Abdinghof zu sehen ist. Auf 17 Bildtafeln werden mehr als 100 Bilder aus den Beständen des Archivs über das große Paderborner Volksfest präsentiert. Das Stadtarchiv bringt jetzt größtenteils noch nicht veröffentlichte Fotos mit kurzen Texten, die die Besucher die Tradition des Festes erleben lassen. Der Beginn der bildlichen Überlieferung liegt im Jubiläumsjahr 1736, der 900jährigen Wiederkehr der Überführung der Gebeine des Heiligen Liborius aus dem westfranzösischen Le Mans nach Paderborn. Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet jedoch die Entwicklung des Festes nach 1945, als Libori eng mit dem Wiederaufbau des kriegszerstörten Paderborns verbunden war. Weitere Blicke richten sich auf die Arbeit der Schreinträger, auf die prominenten Besucher von Nuntius Pacelli bis Helmut Kohl, auf die beiden große privat initiierten Festfacetten Liborigilde mit dem Liborimahl und die Hinwendung zu Europa.