Wir feiern einen Franzosen

Bürgermeister Heinz Paus empfing Liborius-Bruderschaft

© Stadt Paderborn

"Das Fest, das Ihnen besonders liegen sollte, dürfte Libori sein, denn wir feiern einen Franzosen". Die Rolle des Schutzpatrons des Erzbistums würdigend begrüßte Bürgermeister Heinz Paus etwa 60 Vertreter der Liborius-Bruderschaft aus Paderborn und Le Mans im Paderborner Rathaus. Paus würdigte das intensive Wirken der Bruderschaft für die Verständigung zwischen den Menschen. Er stellte den Gästen Paderborns Geschichte und Gegenwart vor. Für den Empfang, an dem auch Erzbischof Hans-Josef Becker und Yves Le Saux, Bischof aus Le Mans, teilnahmen, dankte Hervé-Marie Cotten, Vorsitzender der Liborius-Bruderschaft aus der französischen Partnerstadt Le Mans. Seit 50 Jahren erfülle die Bruderschaft die Verbindung zwischen den beiden Diözesen mit Leben, so Cotten. Insbesondere die Lehren des Krieges hätten gezeigt, dass Frieden ein Geschenk sei, das immer wieder erarbeitet werden müsse. Es sei die Berufung der beiden Städte Paderborn und Le Mans in diesem Sinne zu wirken, sagte Hervé-Marie Cotten abschließend. Die Wurzeln der Liborius-Bruderschaft gehen mehr als 1000 Jahre zurück und liegen in der alten Gebetsbruderschaft zwischen den beiden Bistümern Le Mans und Paderborn.