Bergahorne begrünen den Sudliethweg

Minister Uhlenberg weihte Allee in Neuenbeken ein

© Stadt Paderborn

"Wenn die Bäume erst größer sind, dann zieht es hier oben auch nicht mehr so", scherzte Bürgermeister Heinz Paus und er hatte allen Grund dazu. Bereits die fünfte Allee, die in Paderborn im Rahmen des 100-Alleen-Programms des Landes gepflanzt wurde, konnte der Bürgermeister gemeinsam mit Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW einweihen. Dieses Programm habe NRW sehr zum Positiven verändert, zog der Minister Bilanz. Das Alleen-Programm sei ein guter Beitrag zum Umweltschutz. In fünf Jahren seien insgesamt 107 Alleen mit Unterstützung des Landes entstanden. "Die Alleen kannten wir meist nur aus Mecklenburg-Vorpommern. Wenn sie jetzt durch dieses Programm zurückkehren, ist das umso schöner", so Uhlenberg. An der Einweihung nahmen außerdem Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl und der Paderborner Landtagsabgeordnete Wolfgang Schmitz teil. Insgesamt 177 Bergahorne sind jetzt an dem etwa 1,6 Kilometer langen Sundliethweg in der Nähe von Neuenbeken gepflanzt worden. Zahlreiche Alleen – in Nordrhein-Westfalen gibt es noch etwa 2.000 – sind in der Vergangenheit dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen. Um die vorhandenen Alleen besser als bisher zu schützen, sind in der Novelle des Landschaftsgesetzes Nordrhein-Westfalen aus dem Jahre 2007 Alleen an Straßen und Wegen unter gesetzlichen Schutz gestellt worden (§ 47a LG). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, die alten Alleen besser zu schützen und neue Alleen in Nordrhein-Westfalen zu pflanzen. Dazu hat sie die Initiative "100 neue Alleen für Nordrhein-Westfalen" ins Leben gerufen. Umgesetzt wird die Initiative gemeinsam vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Die 100-Alleen-Initiative der Landesregierung wird unterstützt von der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, den ehrenamtlichen Umwelt- und Naturschützern sowie den Landwirten, Wald- und Grundbesitzern.