Wieder daheim

Verletzter B.O.S.S.-Mitarbeiter dankt für Welle der Solidarität

© Stadt Paderborn

Freitag letzter Woche konnte der am 20. Oktober durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzte B.O.S.S.-Mitarbeiter wieder aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden. "Ich bin auf dem Weg der Besserung und möchte mich bei allen bedanken, die mir ihre Genesungswünsche übermittelt haben", so Wolfgang Oppel. Neben den vielen Mails und Besuchen von Bürgern in der B.O.S.S.-Wache in der Marienstraße hätten ihn in fünf Tagen fast 70 Besucher an seinem Krankenbett aufgesucht und ihm gute Genesung gewünscht. Diese Welle der Solidarität sei überwältigend gewesen und habe ihm sehr geholfen, so der 46jährige. Am 20. Oktober hatten zwei Mitarbeiter des B.O.S.S-Büros in Begleitung eines Psychiaters einen 41jährigen Mann in dessen Wohnung an der Neuhäuser Straße aufgesucht. Er sollte im Rahmen eines Betreuungsverfahrens einer psychiatrischen Begutachtung zwangsweise unterzogen werden. Als der Mann flüchtete, nahm Wolfgang Oppel die Verfolgung auf und stellte die Person, worauf diese den städtischen Mitarbeiter mit Messerstichen attackierte.