Pappkamerad warnt Parker

ASP bittet um Mithilfe der Anwohner

Den neuen Pappkameraden des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes Paderborn (ASP) dürfte keiner übersehen. Und genau deshalb wird er auch ab nächster Woche seinen Dienst tun. Der neue ASP-Mitarbeiter soll am Straßenrand helfen, dass dort, wo am nächsten Morgen die Kehrmaschine kehren wird, kein Auto mehr parkt. Überall für saubere Straßen zu sorgen, ist gerade in der Innenstadt oder dicht bewohnten Stadtbezirken oftmals eine schwierige Aufgabe. Probleme haben die Mitarbeiter des ASP vor allem dort, wo von morgens bis abends die Randbereiche der Straßen so zugeparkt sind, dass noch nicht einmal mit Besen und Schaufel gereinigt werden kann. Mit Hilfe einer lebensgroßen Figur will der ASP nun an solchen Stellen die Anlieger bitten, den Randbereich zeitweise für eine Reinigung freizuhalten. Dr. Dietmar Regener, stellvertretender Betriebsleiter des ASP, ist zuversichtlich: " Ich gehe davon aus, dass die Anlieger unserer Bitte, ihr Fahrzeug kurzzeitig woanders zu parken, nachkommen. Die meisten haben ja selbst ein Interesse, dass es in ihrer Straße sauber ist." Es ist geplant, die Figuren am Vorabend einer geplanten Reinigungsaktion aufzustellen, damit am nächsten Morgen der Bereich möglichst frei ist. Beginnen will der ASP in Straßen des Riemekeviertels.