Vorplatz und Eingang neu
Paderborner Westfriedhof
Wer derzeit den Westfriedhof von der Riemekestraße aus in Höhe der Kapelle betreten möchte, sieht, dass hier kräftig gebaut wird. Nachdem im Auftrag des städtischen Gebäudemanagements die Kapelle bereits saniert worden ist, müssen jetzt die unter dem Vorplatz laufenden Kanäle repariert bzw. ersetzt werden. In diesem Zuge möchte das Amt für Umweltschutz und Grünflächen der Stadt Paderborn jetzt auch gleich noch den etwa 900 Quadratmeter großen Vorplatz an der Kapelle erneuern. Dort soll neues Betonsteinpflaster und ein Teil des jetzt vorhandenen Natursteinpflasters für eine neue Ordnung sorgen. Gleichzeitig wird zur Riemekestraße hin eine etwa 30 Meter lange Mauer entstehen. "Damit wollen wir den Platz, an dem sich die Trauergesellschaften treffen, insbesondere gegen den Verkehrslärm abschotten", sieht Wolfgang Fingerhut, stellvertretender Leiter des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen und verantwortlich für die städtischen Friedhöfe den Sinn der Maßnahme. Im Herbst und Winter habe hier zudem nie ein Sichtschutz bestanden. In diesem Zusammenhang soll auch der Eingang zum Westfriedhof von der Riemekestraße aus verlegt werden. Bisher ging man beim Betreten des Friedhofs mitunter durch die Trauergesellschaften. Jetzt soll der Eingang etwa 30 Meter weiter rechts zum Friedhof führen, so dass das Geschehen an der Kapelle davon unberührt bleibt. Dazu ist es auch notwendig, die direkt am Friedhof entlang laufende Mauer zu durchbrechen. "Das ist bereits geschehen. Wir liegen mit den Arbeiten gut in der Zeit", sieht Wolfgang Fingerhut die derzeitige Witterung als sehr günstig für die Baumaßnahme an. Die Kosten für diese Neugestaltung betragen etwa 180.000 Euro.