Viele Genesungswünsche
B.O.S.S.-Mitarbeiter außer Lebensgefahr
Sie kommen per Mail oder werden auch ganz persönlich überbracht. Für den am 20. Oktober durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzten B.O.S.S.-Mitarbeiter gehen bei der Wache in der Marienstraße nach wie vor viele Genesungswünsche ein. "Das ist überwältigend, wie viele Paderbornerinnen und Paderborner mit unserem Kollegen fühlen", freut sich Klaus Stascheit von der B.O.S.S.-Wache. In vielen Schreiben und Äußerungen wird die Hoffnung ausgedrückt, dass der B.O.S.S.-Mitarbeiter die Folgen dieser Attacke gut übersteht und sich sein Gesundheitszustand möglichst schnell bessert. Inzwischen hat sich der Gesundheitszustand des B.O.S.S.-Angestellten stabilisiert, er ist außer Lebensgefahr und hat auch die Intensivstation verlassen. Am 20. Oktober hatten zwei Mitarbeiter des B.O.S.S-Büros in Begleitung eines Psychiaters einen 41jährigen Mann in dessen Wohnung an der Neuhäuser Straße aufgesucht. Er sollte im Rahmen eines Betreuungsverfahrens einer psychiatrischen Begutachtung zwangsweise unterzogen werden. Als der Mann flüchtete, nahm ein B.O.S.S.-Mitarbeiter die Verfolgung auf und stellte die Person, worauf diese den städtischen Mitarbeiter mit Messerstichen attackierte.