Dank an die Jugendlichen

Auf dem Westfriedhof und der Wewelsburg aktiv

© Stadt Paderborn

"Wenn Jugendliche aus vielen Ländern Europas in Paderborn zusammenkommen und ein Stück Friedensarbeit leisten, dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Zukunft nur in einem friedlichen Europa liegen kann". Mit diesen Worten würdigte Landrat Manfred Müller, Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, auf dem Paderborner Westfriedhof die Arbeit von 24 jungen Leuten aus Weißrussland, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Italien, Litauen, Mazedonien, Moldawien, Polen, Russland und der Ukraine. Sie hatten im Rahmen eines Workcamps, den der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisierte, Krieggräberfelder auf dem Westfriedhof in Ordnung gebracht. Außerdem nahmen die Workcamp-Teilnehmer an Ausgrabungen am Schießstand des ehemaligen Konzentrationslagers Niederhagen in Bürgen-Wewelsburg teil. Im Namen der Stadt Paderborn dankte Wolfgang Fingerhut, stellvertretender Leiter des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen und verantwortlich für die Friedhöfe, den Jugendlichen für ihren Einsatz. "Mitunter hatten Bodendecker die im Boden liegenden Grabplatten überdeckt und viele Steine waren vermoost", beschreibt Fingerhut die Ausgangslage. Durch die Arbeit der jungen Helfer seien die beiden Kriegsgräber auf dem Westfriedhof wieder in einem guten Zustand.