Kommt eine Brücke geflogen...

Verbindung über die Dammpader wurde erneuert

Wer bisher das Paderquellgebiet in Höhe des ehemaligen Kaiser-Karls-Bades und der jetzigen Seniorenresidenz verlassen wollte, staunte nicht schlecht. Die Brücke mit dem leichten Bogen gab es nicht mehr. Das in den 50ziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstandene Bauwerk aus Stahl und Tonelementen war im wahrsten Sinne des Wortes in die Jahre gekommen und musste erneuert werden. Rost an den Trägern und herausgebrochene Tonelemente ließen an eine Reparatur nicht mehr denken. Am 1. August war die Brücke deshalb abgebaut worden. Just am Dienstag, 23. August, schwebte die neue Brücke wieder ein. Pünktlich um 6.30 Uhr begannen die Arbeiten. Ein Autokran der Paderborner Firma Hofmann hievte den etwa acht Tonnen schweren Koloss über die Dammpader und in die vorhandenen Befestigungen. Nach eineinhalb Stunden war dann alles geschafft. Die neue Brücke saß so wie die alte und sie sah auch so aus. Musste sie auch, wie Rudolf Kirchhoff vom Straßen- und Brückenbauamt der Stadt, zuletzt erst mit der Brücke im Haxtergrund befasst, weiß. Denn diese Brücke gehöre zum Gartendenkmal Paderquellgebiet und muss deshalb die Form behalten. Noch ist die 2,50 Meter breite und 10,50 Meter lange Verbindung jedoch nicht begehbar. "Wir werden auf das Stahlgerüst und die Stahlplatten noch eine Gussasphaltschicht auftragen, damit der Halt auf der Brücke gewährleistet ist", sieht Rudi Kirchhoff diese und noch weitere Restarbeiten vor sich. Doch bis spätestens Ende des Monats soll dann die neue alte Brücke wieder ihren Dienst aufnehmen. Brückenbauer war der Metallbauer Martin Knorrenschild mit seiner Firma aus Neuenheerse. Die Gesamtkosten für den Brückenwechsel betragen 70.000 Euro.