Junge Künstler zu Gast
Museum für Stadtgeschichte
Junge Künstler sind zu Gast im Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus. Parallel zur Ausstellung „Der Kopf alleine reicht nicht aus“, die im Forum für Kunst und Spiel im Kreuzgang der Städtischen Galerie Am Abdinhgof gezeigt wird, sind an der Hathumarstraße Kunstobjekte von ehemaligen Schülern des Gymnasiums Johanneum Wadersloh zu sehen, die heute im Beruf künstlerisch tätig sind. Die Ausstellung in beiden Häusern läuft noch bis zum 22. Januar 2012. Der Künstler Nicolas Heiringhoff, der Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Krefeld studiert hat, zeigt eine aus leuchtenden Farben bestehende Gemälde-Installation, die sich aus zwölf Bildern zusammensetzt. Heiringhoff, der heute in Hannover lebt und arbeitet, bevorzugt eine bunte Farben in seinen ausdruckstarken Werken. Es sind gegenstandslose, lyrisch-abstrakten Bilder, die den Betrachter auf eine expressive Farbreise mitnehmen. Jan Koschinowski, heute Innenarchitekt in Münster, verdeutlicht am Beispiel verschiedener Bildtafeln sowie einem ungewöhnlichen, aus Holz angefertigten mobilen Lese- und Schreibpult, Wege hin zu ungewöhnlichen und individuellen Wohn- und Arbeitsplätzen, die sich durch gemeinsames Experimentieren heraus entwickeln. Die Bielefelder Bildhauerin Ute Hindahl, ausgezeichnet im Bundes- und Landeswettbewerb der Holzbildhauer, ist mit filigranen Bronzeskulpturen vertreten, deren Innenleben aus gefundenen Ästen besteht. Die in ihrer Haltung menschlich wirkenden Objekte vermitteln eindrucksvoll die Symbiose von Holz und Bronze. Wer sowohl die Ausstellung „Der Kopf alleine reicht nicht aus“ in der Städtischen Galerie Am Abdinghof als auch die Ausstellung im Museum für Stadtgeschichte besuchen möchte, braucht nur einmal Eintritt zu bezahlen. Die Museen haben täglich, außer montags, von 10 bis 18 geöffnet. Auch am zweiten Weihnachtstag und Neujahr haben die Museen geöffnet, am 1. Januar 2012 allerdings erst ab 13 Uhr. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Schulklassen und Kinder bis zwölf Jahren zahlen nichts.