Geburtstagsabend der Ehrenringträger
Paula Hermes, Franz-Josef Weber und Günter Bitterberg
Drei "halbrunde" Geburtstag in einem halben Jahr konnten die Ehrenringträger der Stadt Paderborn feiern: Paula Hermes und Franz-Josef Weber wurden 85, Günter Bitterberg 75 Jahre. Das war Anlass für Bürgermeister Heinz Paus, einen Abend im Neuhäuser Schloss für die Jubilare und einige ihrer Weggefährten zu arrangieren, um nachträglich auf die Geburtstage anzustoßen. Das Geburtsständchen spielte Florian Käune, ein begabter junger Künstler, ausgezeichnet mit dem Förderpreis „Junge Kunst“ der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold. Er bewies, dass er sein Instrument, die Blockflöte, hervorragend beherrscht und auf ihr sowohl alte, als auch neue Musik interpretieren kann. Paula Hermes wurde der Ehrenring im Jahre 2001 verliehen. Die Ur-Paderbornerin war dreieinhalb Jahrzehnte im Paderborner Rat, hat sich einen Namen gemacht durch ihren Einsatz vor allem im sozialen Bereich für Migranten und Asylbewerber, für ihr Engagement für das jüdische Mahnmal und den Bürgerpark an der Borchener Straße. Der erste Paderborner Altenplan trägt ihre Handschrift. Franz Josef Weber bekam ebenfalls 2001 den Ehrenring der Stadt Paderborn verliehen. Der langjährige Leiter des Gymnasium Theodorianum war 30 Jahre im Rat der Stadt Paderborn, stellvertretender Bürgermeister und über zwei Jahrzehnte Mitglied der Landschaftsversammlung. Sein großes Engagement galt vor allem dem kulturellen Bereich und der Aufarbeitung der Geschichte der Stadt Paderborn. Ihm besonders haben Stadt und Regional die Wiederherstellung des 23 Meter hohen Barockaltars in der Marktkirche zu verdanken. Auch Günter Bitterberg wurde 2001 mit dem Ehrenring der Stadt Paderborn ausgezeichnet. Der engagierte Pädagoge und Sozialpolitiker, Ratsmitglied von 1975 bis 1989 und bis zur letzten Kommunalwahl sachkundiger Bürger im Rat der Stadt Paderborn, war viele Jahre Motor der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Kreis Paderborn. Sein besonderes Engagement galt und gilt der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und seiner evangelischen Kirche.