Bibel-Projekt wird fortgesetzt
Vom 21. bis 25. Februar
Im vierten Teil des Projektes „die bibel hören“ geht es vom 21. bis 25. Februar um „Geschichten und Weissagungen“. Wie bei den vorherigen Veranstaltungen ist Wolfgang Kühnhold der Hauptvorleser. Die erste Lesung findet in der Paderborner Synagoge statt. Am Montag, 21. Februar, geht es dort um „Jeremia“. Die berühmten Geschichten von „Daniel“ werden am Dienstag, 22. Februar, im Kapitelsaal im vorgelesen. Am Donnerstag, 24. Februar, steht die dramatische Geschichte von „Ijob“ in der Abdinghofkirche auf dem Leseplan. Der Abschluss findet am Freitag, 25. Februar, wieder im Kapitelsaal im Dom statt. Unter der Überschrift „Propheten“ lesen Wolfgang Kühnhold und seine Mitstreiter dann noch einmal. Die Lesungen beginnen an allen vier Tagen jeweils um 19.30 Uhr. Wieder gibt es auch Musik zu den Bibellesungen. Diesmal spielen Renate Moritz (Querflöte), Eugen Tillmann (Oboe), Uli Lettermann (Saxophon), Jana Telgenbüscher (Violoncello) und – schon zum vierten Mal dabei – Kirchenmusikdirektor Martin Hoffmann (Orgel). Er ist nicht nur immer wieder Mitwirkender als Musiker, sondern auch begeisterter Hörer der Lesungen: „Ich höre als Kirchenmusiker die Bibeltexte seit vielen Jahren regelmäßig, aber in der Buber-Übersetzung und in dieser künstlerischen Rezitation höre ich sie wie zum ersten Mal. Das ist wunderbar.“ Außerdem kann Hoffmann dem ökumenischen Aspekt des Projekts viel abgewinnen: „Erstmals gibt es einen regelmäßigen Austausch der hauptamtlichen Kirchenmusiker zwischen Dom und Abdinghofkirche. Domkapellmeister Berning hat bei den Lesungen schon dreimal an der Orgel der Abdinghofkirche gespielt und ich bin regelmäßiger Gast im Kapitelsaal des Doms. Es ist schön, dass das in diesem Rahmen selbstverständlich geworden ist.“ Auch in der Synagoge hat bislang nur einmal der jüdische Kantor mitgewirkt, ansonsten sind dort wechselnde Musiker aus Paderborn zu Gast.