STEB informierte Experten

Zusammenarbeit bei der Dichtheitsprüfung zum Wohle der Bürger gestalten

Die Zusammenarbeit zwischen den Firmen und Bürgern so reibungslos wie nur möglich zu gestalten, das ist das Ziel des Paderborner Stadtentwässerungsbetriebes (STEB) bei der vom Gesetz vorgeschriebenen Dichtheitsprüfung der Abwasserkanäle. Aus diesem Grund fand in der Aula des Goerdeler-Gymnasiums eine Informationsveranstaltung für die Fachleute statt, die diese Prüfung vornehmen werden. Diese zugelassenen Sachkundigen sind vom Land autorisiert, die Dichtheitsprüfung der privaten Abwasserleitungen durchzuführen. Mehr als 100 Fachleute aus Paderborn, aber auch aus dem Umkreis von Bielefeld, Gütersloh, Höxter, Blomberg und Rüthen nahmen an der Veranstaltung teil. STEB-Betriebsleiter Raimund Prenger stellte das Konzept der Stadt zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderung des Landeswassergesetzes vor. Damit sollen die gesetzlichen Anforderungen strukturiert und koordiniert umgesetzt werden. Projektleiter Gregor Fehmer ging auf die geplante Art und den Umfang der intensiven Bürgerinformation ein. Individuelle Anschreiben, Informationsveranstaltungen, Broschüren und individuelle Bürgerberatung sollen Grundstückseigentümern helfen, die Anforderungen zur Dichtheitsprüfung seiner Abwasseranlagen zu erfüllen. Der STEB will dabei verlässlicher Ansprechpartner und Berater der Bürger sein. Informationen zum Thema gibt es auch auf der Paderbau am Stand der Stadt Paderborn. Martina Lohse vom STEB informierte die Anwesenden über die landesrechtlichen, vor allem aber die ortsrechtlichen Vorgaben in der Stadt Paderborn. Es wurde detailliert erläutert, welche Anforderungen an die Durchführung der Dichtheitsprüfung zu stellen, welche Erlasse und Vorschriften zu beachten sind und wie die Dichtheitsbescheinigung aussehen soll. Die der Bescheinigung beizufügenden Unterlagen wurden ebenfalls benannt und beschrieben. Ziel ist es, das Zusammenspiel zwischen dem STEB und den Sachkundigen zum Wohle der Bürger zu gestalten. Fast eine Stunde lang nutzten danach die Sachkundigen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Unklarheiten zum Thema Dichtheitsprüfung in der Stadt Paderborn zu beseitigen. Da offensichtlich ein Bedarf zum Austausch besteht und die Dichtheitsprüfung eine Aufgabe über Jahre sein wird, regte Raimund Prenger an, sich regelmäßig zu treffen.