Kurzfilme über Menschenaffen
Sonntag, 11 Uhr, im Naturkundemuseum
Anlässlich der Wanderausstellung ZooGeschichte[n], die bis zum 23. Januar im Naturkundemuseum im Marstall zu sehen ist, werden am Sonntag, 16. Januar, im Naturkundemuseum im Neuhäuser Marstall um 11 Uhr zwei Kurzfilme über Menschenaffen gezeigt. Im ersten Film (15min) geht es um die größten Menschenaffen der Erde, die Gorillas. Der Film aus dem Jahr 2002 zeigt sie in ihren natürlichen Lebensräumen, den faszinierenden Urwäldern Afrikas. Die Berggorillas findet man nur noch in zwei Nationalparks in den Vulkanbergen zwischen Uganda und Ruanda. Aber auch diese Rückzugsgebiete werden zunehmend von den dort lebenden Menschen genutzt und zerstört. Umweltschützer versuchen inzwischen durch eine Form von "Ökotourismus" die Nationalparks zu erhalten und den darin lebenden Gorillas eine Überlebenschance zu geben. Es folgt ein 25minütige Film aus dem Jahr 1996 mit dem Titel „Der Affe im Spiegel“. Wie viele Übereinstimmungen gibt es noch zwischen uns und unseren nächsten Verwandten im Tierreich? Zu welchen intellektuellen Leistungen sind Menschenaffen fähig? Mit Hilfe von Freilandbeobachtungen und Laborversuchen will der Film Antworten auf diese Fragen geben. Versuche über die Intelligenzleistungen von Menschenaffen, die Frage nach tierischem Bewusstsein sowie die erstaunlichen Sprachexperimente geben Anlass zum Nachdenken über die enge biologische Verwandtschaft zwischen Menschenaffen und Homo sapiens. Die Filme wurden freundlicherweise vom Kreismedienzentrum Paderborn zur Verfügung gestellt. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Filmvorführung ist frei.