Wachwechsel bei den Kulturstrolchen
Lebendige Veranstaltung im Heinz Nixdorf MuseumsForm
Da platzte der große Saal im Heinz Nixdorf MuseumsForums fast aus allen Nähten: Dort trafen sich dort die sechs Grundschulklassen, deren dreijährige Kulturstrolche-Zeit jetzt, mit dem vierten Schuljahr, zu Ende geht, mit den elf Klassen der ersten Jahrgangsstufe, für die diese schöne Zeit nach den Ferien mit dem Beginn des zweiten Schuljahrs anfängt. Jede Klasse stellte im Rückblick exemplarisch eines ihrer zahlreichen Projekte vor, darunter Tanz, Film, Ausstellung und Ausgrabung. Für jedes Kulturprojekt hatte es einen neuen Aufkleber für den Kulturstrolch-Ausweis gegeben, bis im Laufe der Jahre alle dafür vorgesehenen Felder voll waren. Die Kulturstrolche der Thuneschule hatten das Treffen als Veranstaltungsmanager vorbereitet – auch das ein Projekt. Bürgermeister Heinz Paus, HNF-Geschäftsführer Dr. Kurt Beiersdörfer und Kultursekretariats-Geschäftsführer Meinolf Jansing waren des Lobes voll und sagten ihre Unterstützung auch für die nächsten Jahre zu. Das Kultursekretariat NRW fördert die Kulturstrolche im ganzen Land erheblich. Gerne unterzeichneten die Schulleitungen zusammen mit dem Bürgermeister die Kooperationsverträge für die neuen Kulturstrolche für die nächsten drei Jahre. Zum Schluss der Veranstaltung sangen die alten Kulturstrolche den neuen das Kulturstrolche–Lied vor, unterstützt durch eine kleine Combo aus den Leitungen von Schule für Musik, Stadtbibliothek und Kulturamt mit zwei fast erwachsenen Schülerinnen der Städtischen Musikschule Paderborn. Danach gab es noch einen Empfang, bei dem auch die Dokumentation vieler weiterer Projekte bestaunt werden konnte. Die Kulturstrolche sind gerade in Paderborn ein Vorzeigeprojekt der kulturellen Bildung geworden. „Das Kulturstrolche-Programm ist bei uns sehr intensiv und kann deshalb niemals flächendeckend für alle Schulen werden“, erläutert Christoph Gockel-Böhner, der Leiter des Kulturamtes der Stadt Paderborn, „aber es ist ein besonderer Edelstein in der Angebotspalette der kulturellen Bildung für Schulen und Lehrkräfte, die bereit sind, sich mit Engagement dort hinein zu begeben.“