Bombenattentat betrifft Paderborns Patenbataillon

Bürgermeister schreibt Brigadegeneral

Vor wenigen Monaten hat die Stadt Paderborn eine Patenschaft mit dem Panzerbataillon 203 in Augustdorf vereinbart. Spätestens seit dieser Zeit verfolgen Paderbornerinnen und Paderborner die Auslandseinsätze der Panzerbrigade 21 mit noch höherer Aufmerksamkeit. Deshalb waren vielen Paderborn tief betroffen, als sie von dem hinterhältigen Bombenattentat erfuhren, bei dem ein Soldat der Panzerbrigade 21 tödlich verwundet und weitere Soldaten erheblich verletzt wurden. In einem Schreiben an Brigadegeneral Dirk Backen versichert Bürgermeister Heinz Paus: „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, Freunden und Kameraden des Gefallenen, aber auch bei allen, die in großer Sorge um die verwundeten Kameraden sind. Bitte übermitteln Sie den verwundeten Soldaten herzliche Genesungswünsche.“ In seinem Brief bringt der Bürgermeister Abschließend die Hoffnung zum Ausdruck, dass die schwierige Mission der internationalen Truppe, die für eine gute, friedvolle Zukunft der Menschen in Afghanistan kämpft, weiterhin erfolgreich ist und dass es gelingen kann, die Verantwortung immer stärker auf heimische Ordnungskräfte zu übertragen, so dass die enormen Risiken für unsere Soldaten weiter vermindert und ein Ende dieses schwierigen Einsatzes absehbar ist.