Integration, die durch‘s Ohr geht
Interkultureller Chor
In einer Zeit, in der die Politik über Einführung von Grenzen und Grenzkontrollen redet, möchte sich das Integrationsbüro der Stadt Paderborn einem Thema widmen, das keine Grenzen kennt: der Musik. In unserer Gesellschaft, in der viele Kulturen zusammenleben, hören wir oft Lieder, deren Texte wir zwar nicht verstehen aber mit deren Melodien wir aufgewachsen sind. In solchen Momenten merken wir einmal mehr, dass unsere Kultur aus vielen bunten Mosaiksteinchen zusammengesetzt ist. Das Handlungsfeld 2 des KOMM-IN-Prozesses der Stadt Paderborn möchte das Thema "Interkultureller Austausch" mithilfe von Musik umsetzen. „Weil wir glauben, dass dieser Austausch durch die Musik am einfachsten funktionieren kann, haben wir uns entschieden einen interkulturellen Chor zu gründen. In diesem Musikprojekt kann jeder mitspielen und mitsingen. Wir suchen nach internationalen Musikstücken, die aus der Mitte unserer Gesellschaft kommen und die die Vielfältigkeit der Kultur in unserer Gesellschaft zeigen“, sagt Baris Güldali, koordinierendes Mitglied des Handlungsfeldes. Ziel des Projektes ist es, auf Veranstaltungen zum Thema Integration eigene Auftritte zu organisieren. Das erste Treffen des interkulturellen Chors ist in der Cafeteria der Kulturwerkstatt am Sonntag, 3. Juli um 14.30 Uhr. Eingeladen sind alle interessierten Musikerinnen und Musiker, die das Projekt mit Gesang oder Instrument unterstützen möchten. Mitgebrachte Liedvorschläge sind sehr willkommen. In einem gemeinsamen Auswahlverfahren sollen die aufzuführenden Musikstücke bestimmt und erprobt werden. Weitere Auskünfte zum Projekt erteilt Marcus Heidebrecht im Integrationsbüro der Stadt Paderborn unter der Telefonnummer 881359 oder per E-Mail unter m.heidebrechtpaderbornde.