Deutsch-Französische Freundschaft gestärkt

Paderborner Delegation in Deutscher Botschaft in Paris

© Stadt Paderborn

Paderborn/Paris (IP). Anlässlich der Parisreise der Deutsch-Französischen Gesellschaft Paderborn kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den außergewöhnlichen Genuss, die Deutsche Botschaft, das historisch bedeutende Palais Beauharnais, besichtigen zu dürfen. Neben der Augenweide, die diese Pracht bietet, erhielt die Gruppe durch die Besichtigung mit Madame Afshard einen eindrucksvollen Überblick der deutsch-französischen Geschichte, die am Ende der Reise beim Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes, der ehrwürdigen Kathedrale St. Denis, durch die Möglichkeit die Grabstätten vieler französischer Herrscher zu besichtigen - nicht zuletzt der von Ludwig XVI. und Marie-Antoinette - abgerundet wurde. Der namhafte Pariser Politologe Prof. Dr. Henri Ménudier, für den gute deutsch-französischen Beziehungen nicht nur beruflich von höchster Bedeutung, sondern ein Herzensanliegen sind, nahm sich ungewöhnlich viel Zeit, um den Paderbornerinnen und Paderbornern - mit der ältesten noch lebendigen Städtepartnerschaft - ‚sein Paris’ zu zeigen. Mit seinem Erscheinen sorgte der französische Journalist, Dr. Jean-Paul Picaper, ehemaliger Chefredakteur des "Figaro", für eine besondere Überraschung. Anlässlich eines Empfanges des deutschen Botschafters für Journalisten weilte er in Paris und hatte vom Aufenthalt der Paderborner Deutsch-Französischen Gesellschaft erfahren. An seinen Besuch am Europatag 2010 in Paderborn erinnert er sich gern, insbesondere an die Veranstaltung im Rathaus mit mehr als 100 interessierten Schülerinnen und Schülern. Beide Herren gehören zu der Generation, die sich ein Berufsleben lang in hohem Maße für die deutsch-französische Verständigung und eine stabile Entwicklung dieser Freundschaft innerhalb eines immer größer werdenden Europas engagiert haben und es immer noch tun; was übrigens auch zur Zielsetzung der deutsch-französischer Gesellschaften gehört.