Paderborn bittet zum Tanz
500 Teilnehmer beim 4. Bundeswettbewerb "Jugend tanzt"
Paderborn bittet zum Tanz. Vom 2. bis 4. Juni lädt die ostwestfälische Großstadt zum 4. Bundeswettbewerb „Jugend tanzt“ ein. Der Deutsche Bundesverband Tanz veranstaltet gemeinsam mit der Stadt Paderborn und gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Volksbank Paderborn-Höxter, Detmold diesen Wettbewerb. Die Schirmherrschaft haben Bundesministerin Dr. Kristina Schröder und Bürgermeistergattin Sabine Paus übernommen. 500 Aktive in insgesamt 27 Tanzgruppen werden am Bundeswettbewerb teilnehmen. Sie hatten sich aus mehreren tausend Bewerbern bei den Landeswettbewerben durchgesetzt. Sie kommen aus Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein und erstmals aus Rheinland-Pfalz. Der Wettbewerb hat das Ziel, die Qualität der Tanzarbeit zu steigern. Neben Stellproben und Wertungen stehen Workshops, Präsentationen in der Innenstadt sowie eine Abschlussgala am 4. Juni um 15 Uhr in der Paderhalle auf dem Programm. Die Preisträger werden in der Abschlussgala geehrt. Zuschauer können sich natürlich auch die Wettbewerbe selbst anschauen. Der Deutsche Bundesverband Tanz e.V. (DBT) ist die bundesweite Dachorganisation des Amateur -und Breitentanzes in Deutschland. 1953 durch die "Initiativkräfte" der deutschen Volks- und Jugendtanzbewegung" gegründet, haben sich ihm zwischenzeitlich 13 Landesarbeitsgemeinschaften, 36 Fachverbände, Universitäten, Hochschulen, Organisationen, Institutionen und eine Vielzahl von Einzelmitgliedern - die wiederum Gruppierungen vertreten - angeschlossen. Mit dem Wettbewerb „Jugend tanzt“ möchte er Kinder und Jugendliche zu gezielter gesundheitsfördernder Bewegung motivieren und ihnen die Chance geben, sich zu präsentieren und im Vergleich mit Gleichaltrigen messen zu können. Der Wettbewerb soll zur Steigerung der Tanzqualität, der Förderung des tänzerischen Nachwuchses und der tänzerischen Begegnung dienen und Impulse für neue Bewegungsideen geben. Über das Erarbeiten unterschiedlichster Tänze und Tanzrichtungen soll zudem das Verständnis und die Akzeptanz für andere Kulturen geweckt werden. Es geht darum, Kinder und Jugendliche zu stärken und zu schützen, damit sie Lebensfreude und kulturelle Kompetenzen im Tanz und durch Tanz entwickeln können.