Gemeinsam älter werden
Paderborner beteiligten sich an einer Studie
Paderborner beteiligten sich an der Studie „Ältere Eltern und das Älterwerden“ Im Zuge des demografischen Wandels bestehen auch die Eltern-Kind-Beziehungen wesentlich länger und die erwachsenen Kinder erleben bei ihren Eltern sehr vielfältige Erfahrungen mit dem hohen Alter. Von erheblicher sozialplanerischer Bedeutung ist daher die Frage, für welche Versorgungsform sich die Menschen entscheiden würden, wenn sie pflegebedürftig werden. In den Auswertungen zeigte sich, dass die Art und Weise, wie Menschen ihr Älterwerden wahrnehmen, mit dem Erleben von Gedächtnisstörungen und Störungen in den instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens der Eltern zusammenhängen. In der bevorzugten Versorgung dominierten eindeutig häusliche Pflegeformen. Jedoch möchte nur ein kleiner Teil der Befragten ausschließlich durch Angehörige gepflegt werden. Hier zeigt sich auch der bundesweit beobachtbare Trend hin zur professionellen Altenpflege. Auch scheint die Entscheidung, wie die Pflege im Alter ausgestaltet sein soll, von den Erfahrungen mit den Eltern beeinflusst zu sein. So waren auch neue Pflegeangebote, wie das Mehr-Generationen-Haus oder die Wohngemeinschaft für rund 19% der Befragten eine Option. Aus der Untersuchung lassen sich vielfältige Empfehlungen für die Praxis ableiten. Diese betreffen sowohl die städteplanerischer Ebene, den Neubau und die Modernisierung altersgerechter Wohnungen sowie der Entwicklung innovativer ambulanter Altenpflegeangebote durch verantwortungsbewusste sozialwirtschaftliche Unternehmen. Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der Untersuchung können unter der Mail-Adresse alterskonzeptfreenetde erfragt werden.