Kunst und Kirche in der Abdinghofkirche

Roter Faden führt zu 20 unterschiedlichen Interpretationen Paderborner Künstlerinnen

© Stadt Paderborn

Immer dem roter Faden nach: er führt Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „Kunst und Kirche“ in der Abdinghofkirche Paderborn zu den zwei Orten der Ausstellung, dem Seitenschiff und der Empore. Die Ausstellung des Paderborner Arbeitskreises „FrauenKultur“ der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn ist noch bis zum 30. September 2011 zu den Öffnungszeiten der Abdinghofkirche zu sehen. Bei der Vernissage wurde deutlich, dass Kirchen besondere Orte mit einer ganz eigenen Atmosphäre sind, die ihre Wirkung auf kaum einen Menschen verfehlt. Kirchen sind Orte der Begegnung. Der Begegnung mit anderen, der Begegnung mit dem Anderen, vor allem aber der Begegnung mit sich selbst. „Kunst und Kirche", was bedeutet mir das? Diese(r) Frage haben sich mehr als zwanzig Künstlerinnen des Paderborner Arbeitskreises „FrauenKultur“ gestellt. Das Ergebnis sind mehr als zwanzig Antworten, die vollkommen unterschiedlich ausgefallen sind. Der Arbeitskreis „FrauenKultur“ wurde im Jahre 2001 von der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn ins Leben gerufen. Er ist ein Beispiel gelungener Netzwerkarbeit von Künstlerinnen in Paderborn und Umgebung. Im Laufe der Jahre hat der Arbeitskreis durch eine Vielzahl interessanter Projekte auf sich aufmerksam gemacht und ein reges und kreatives Treiben entwickelt. Nach vielen spannenden und bunten Unternehmungen haben sich die Künstlerinnen nun auf die Suche begeben, nach all dem, was das Thema „Kunst und Kirche“ ihnen bedeuten könnte. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von der Sopranistin Petra Merschmann, begleitet von Volker Merschmann an der Orgel und sängerisch von ihren Töchtern Theresia und Julia unterstützt .