Leben gespendet

Bürgermeister Heinz Paus dankte Christian Groppe

© Stadt Paderborn

"Durch das selbstlose Engagement von Christian Groppe konnte einem Patienten die lebensrettende Transplantation und damit die Chance auf ein zweites Leben ermöglicht werden. Ihr Mitarbeiter hat Leben gespendet." Mit diesen Worten würdigte die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Tübingen in einem Schreiben an Bürgermeister Heinz Paus das Engagement des Sozialarbeiters aus dem Paderborner Jugendamt. Heinz Paus nahm dies zum Anlass, um sich bei Christian Groppe persönlich zu bedanken. "Sie haben damit einem Menschen neue Hoffnung gegeben. Das kann nicht hoch genug gewürdigt werden", betonte der Bürgermeister und überreichte dem Spender eine Urkunde der DKMS. Im Juni dieses Jahres war Christian Groppe von der Stadt Paderborn für eine Knochenmarkentnahme freigestellt worden, nachdem er sich bereits während seines Studiums an der Katholischen Fachhochschule hatte typisieren lassen. Seine Spende erhielt ein 72jähriger Mann, der an Leukämie leidet. Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an dieser Krankheit. Für viele dieser Patienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen eines fremden Spenders die einzige Überlebenschance. Die Wahrscheinlichkeit einen passenden Spender zu finden, kann bis eins zu mehreren Millionen betragen. "Für seinen Patienten war Herr Groppe der sehnsüchtig erhoffte 'genetische Zwilling'", heißt es in dem DKMS-Schreiben.