Hand in Hand zur neuen Mensa
Goerdeler-Gymnasium feiert
Wenn am morgigen Freitag der Schulchor unter Leitung von Almut Ulama das Lied "Hand in Hand" anstimmt, dann hat es zur Einweihung der neuen Mensa durchaus Symbolcharakter. Denn eine ganze Reihe von Fachleuten hat Hand in Hand gearbeitet, damit der Neubau der Mensa und auch die Fassadensanierung der älteren Gebäude fertiggestellt werden konnte. Etwa 3,9 Millionen Euro wurden insgesamt investiert und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ende März des letzten Jahres war mit dem Bau der Mensa begonnen worden. Darin sollen 300 Schüler in zwei Durchgängen beköstigt werden. Sie finden in einem 185 Quadratmeter großen Speiseraum Platz, die Grundfläche der Mensa beträgt insgesamt mehr als 360 Quadratmeter. Nach 13 Monaten war sie im April dieses Jahres fertiggestellt worden und seit Mai ist die Mensa in Betrieb. Verbaut wurden beim Mensa-Projekt insgesamt 1.17 Millionen Euro, davon 100.000 Euro Förderung durch das Land NRW. Die Umsetzung des Projektes erfolgte durch das Architekturbüro Völse aus Borchen. Die Gestaltung der Glasfassade lag in den Händen der Paderborner Glasmalerei Peters. Hand in Hand arbeiteten insgesamt 22 Firmen, wobei 16 heimische beteiligt waren. Die Küche ist zurzeit eine reine Ausgabeküche. Das Essen wird warm angeliefert und ausgeteilt. Ausgerichtet ist die Küche jedoch für das sogenannte „Cook and Chill“-Verfahren, wobei Tiefkühlprodukte vor Ort auf Verzehrtemperatur gebracht werden. Zugleich wurden auch umfangreiche Fassaden- und Dachsanierungen an den bestehenden Gebäuden vorgenommen. Energetisch wurden die Dämmstärke und die Fenster den neuesten Vorschriften nach angepasst. Der gesamte Baukörper (Baujahr 1968 bis 1974) wurde für die Fassadensanierung in drei Abschnitte aufgeteilt. Der erste Teil wurde bereits 2005 in Angriff genommen, der Rest folgte von April des letzten Jahres bis September dieses Jahres. Sämtliche Arbeiten mussten während des laufenden Schulbetriebs erledigt werden. Dies gelang durch eine enge Abstimmung mit der Schulleitung. Zuständig war das Architekturbüro Brockmeyer + Rüting aus Bad Lippspringe. Es waren insgesamt 23 Firmen beteiligt. Wovon alle aus dem heimischen Raum kamen.